2007/2008

Erfolgreiche Pokalverteidigung von Giengen

Mannschaft
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Am Freitag den 31.08.2007 gegen Nachmittag machten sich die Postler aus allen Richtungen kommend von Wien auf den Weg ins "Piefkeland" um in Giengen den Giengener Wanderpokal, der im Vorjahr ruhmreich gewonnen wurde, mit aller Kraft wieder nach Wien zurückzubringen. Da dem Pokal die Wiener Luft sehr gut getan hatte, wollten wir ihm natürlich dessen Wunsch, wieder in diese schöne Stadt zurückzukehren, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln ermöglichen.

 

Hier oder auf das Bild klicken um zu sehen wie gefeiert wurde...

Mannschaft-Sponsor
Danke an das Audi Zentrum Wien und Porsche Oberlaa, die uns abermals tolles Fahrzeuge zur Verfügung stellten.

Ausgestattet mit einem tollen Kader und Betreuerstab (14 hochgezüchtete vollmotivierte Spieler), super Limousinen ( VW Bus mit 175 Sachen - ausgerüstet allen erdenklichen Schnick Schnack, Audi A3, 3er BMW, danke Porsche Oberlaa) und mit der richtigen Marschverpflegung (Bier in rauhen Mengen) fuhren wir in Windeseile los. Ab der Grenze Piefgoniens gab es natürlich für unsere Sportwägen kein halten mehr, sodass unser Fahrziel Ulm nach ca. 5 Std. gegen 20.45 Uhr erreicht werden konnte. Die Jugendherberge welche ca. 40 km vom Spielort Giengen entfernt war konnte durch unsere Navis sofort angesteuert werden, wo uns Gunnar herzlich in Empfang nahm. Dieser hatte uns schon die notwendigen Zimmer organisiert, sodass wir nur mehr unsere Betten beziehen mussten.

 

Voller Hunger und rebellierender Mägen steuerten wir kurze Zeit später ein angrenzendes Restaurant an, um uns noch die ortsüblichen Speisen schmecken zu lassen. Um Mitternacht hatte Jimmy zur Nachtruhe geblasen, doch diese wurde nicht von allen Spielern umgesetzt. Leicht entnervt von diesen Undiszipliniertheiten sah Jimmy die Titelträume schon die Donau hinunter schwimmen. Doch am nächsten Tag konnten die Spieler ja beweisen was in ihnen steckte. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren die mehr oder weniger gut ausgeschlafenen Spieler von Ulm nach Giengen in die fast schon vertraute Heimhalle.

 

Im ersten Spiel gegen SG Herbrechtingen/Bolheim II konnten die Postler mit einer starken Torhüter- und Deckungsleistung sofort mit 3:0 in Führung gehen. Von müden Spielern war keine Rede mehr. In Folge wurden tolle Kombinationen herausgespielt, die nur durch wilde Fouls der gegnerischen Mannschaft gestoppt werden konnten. Die zugesprochenen 4 Siebenmeter wurden jedoch kläglich versemmelt, wodurch sich die Postler selbst das erste Spiel unnötig schwer machten. Dennoch wurde das Spiel verdient gewonnen. Auf Grund des großen Kaders wurden alle Spieler zum Einsatz gebracht und fast alle Spieler konnten sich schon im ersten Spiel in der Torschützenliste verewigen.

 

Im zweiten Gruppenspiel gegen TV Weingarten II wurde wiederum konzentriert begonnen und dem Gegner unser konsequentes Konter- und Angriffsspiel, unter Leitung unserer Top-Neuverpflichtung Gustavo Fernandez, regelrecht aufgezwungen. Ungefährdet konnten wir durch seine spielerische Routine und Übersicht für den freien Mann einen Sieg sicherstellen.

 

Bei der Brotzeit, wo sich die Spieler Maultaschen und türkische Pizzen schmecken ließen, mussten wir leider die Nachricht erhalten, dass eine Mannschaft unserer Gruppe nicht zum Turnier erschienen war. Dadurch waren wir durch unsere zwei Siege automatisch schon für das Halbfinalspiel qualifiziert. Der einzige Vorteil daran war, dass wir ausgeruhter in die nächsten zwei Spiele gehen konnten und früher die Ulmer Lokalitäten unsicher machen würden. Lieber wäre uns wahrscheinlich ein Gruppenspiel mehr gewesen, um unser Spiel zu verfestigen. Bei einer Spielzeit von 2*12,5 Minuten gehen sich ja doch nicht alle Kombinationen aus, die wir in unseren Köpfen haben.

 

Voller Spannung, konzentriert und mit vollem Einsatz in der Deckung begannen wir das Halbfinalspiel gegen TV Brenz II. Wieder wurde jeder Angriff konsequent vorbereitet und ohne undisziplinierte Aktionen und Würfe erfolgreich abgeschlossen. Dies stärkte von jedem das Wir-Gefühl dermaßen, dass es völlig egal war, wer das Tor geschossen hatte.

 

In der 7 Minute kam es allerdings zu einem folgenschweren Zusammenstoss im Deckungsspiel zwischen Zivi und einem gegnerischen Angreifer, bei dem Zivi einen Pass abfangen wollte und der Angreifer im vollen Lauf mit seinem Gesicht in die Hand Gottes lief. Durch diese unsanfte Berührung, bei der der Spieler kurzfristig nur mehr weißes Licht am Ende des Tunnels sah, mussten die Schiris unweigerlich die Rote Karte zücken. Geschockt von dieser enormen mannschaftlichen Schwächung zeigte sich jedoch mit Fortdauer des Spieles, dass wir heuer mit einer kompletten Aufstellung solch tragische Momente locker wegstecken können, da wir unseren Kader heuer massiv verstärken konnten. Mit toll herausgespielten Spielzügen konnte das Halbfinale klar gewonnen werden.

 

Im Finale spielte man gegen TSV Weingarten I. Diese junge Mannschaft konnte schon bei den Gruppenspielen ausgeguckt werden, sodass deren Angriffsspiel im Keim erstickt wurde. Auch deren kleiner Kader, ein Gruppenspiel mehr in den Beinen sowie die jugendliche Unerfahrenheit trugen dazu bei, dass das Finale von den Postlern klar bestimmt werden konnte. Somit wurde der Pokal souverän zum zweiten Mal in die Bundeshauptstadt Wien gebracht wo er ein weiteres Jahr in unserer Vitrine neben anderen vielen Pokalen betrachtet werden kann.

 

Neben strahlender Gesichter und dem Pokal gab's bei der Siegerehrung auch noch eine Flasche Sekt und eine Siegprämie von 130€ die in unserer Mannschaftskasse Platz fand. Des Weiteren wurde eine Sonderehrung für Gustavo abgehalten, welcher das 200te Tor des Turniers erzielen konnte. Herzlichen Glückwunsch!!!

 

Nach erfolgtem Mannschaftsfoto in der Halle wurde in der Kabine abgefeiert und das verdiente Krügerl zur Brust genommen, welches uns von den hübschen Mädels aus der Kantine gebracht wurde.

 

In Ulm wieder angekommen fuhren wir anschließend mit den Taxis zum Domplatz von wo wir zu Fuß in eines der nächsten Restaurants hineinsteuerten. Mit von der Partie war natürlich auch unser ca. 5 kg schwerer lieb gewonnener Pokal, der sodann von allen Spielern als auch Betreuerstab einzeln am Tisch mit aller Kraft mit stramm ausgestreckten Händen in die Höhe gehoben wurde.

Die Zeiten im Detail:

  1. Rothi: 3:05
  2. Ludwig: 2:19
  3. Günther: 2:07
  4. Mampf: 2:01
  5. Sunny: 2:00
  6. Gunnar: 2:00
  7. Gustavo: 1:51
  8. Stutzi: 1:49
  9. Jan: 1:44
  10. Mampf mit links: 1:44
  11. Koch: 1:42
  12. Rösi: 1:34
  13. Zivi 2-ter Versuch: 1:32
  14. Jimmy: 1:22
  15. Zivi 1-ter Versuch: 1:22
  16. Gerd: 1:16

Da Zivi als Erster mit dem Bewerb begonnen und keine Vergleichswerte zu schlagen hatte, wurde ihm ein nochmaliger Versuch, seine Zeit zu verbessern, von der Zeitnehmung gestattet. Auf Grund seiner zweiten Messung kann davon ausgegangen werden, dass bei jedem Teilnehmer noch genug Potential vorhanden wäre seine Leistung zu verbessern. Vielleicht sollten wir den Bewerb bei der Weihnachtsfeier wiederholen um zu sehen ob wir muskeltechnisch durch das harte Training von Jimmy was zulegen konnten!!

Von der Kellnerin wurde uns nach dem Bewerb plötzlich der Pokal entführt. Wenig später kam sie mit einem ortsüblichen Getränk zurück, welches in die Schale des Pokals geleert wurde.Inhalt: viel Bier, viel Cola und Kirschenschnaps. Das Gemixte, es hätte von Miraculix sein können, stellte sich als sehr süffig heraus, wodurch dieses sehr schnell von unseren gierigen Spielern ausgetrunken war.

Nach guter Verköstigung mit ortsüblichen Speisen brach man anschließend auf um in der Innenstadt diverse In-Lokale und Discos unsicher zu machen. Jeder kam bei der Auswahl der Lokale auf seine Rechnung und so kamen wir zu unterschiedlichen Zeiten in die Jugendherberge wieder zurück. Das morgendliche Frühstück schmeckte jedem unterscheidlich. Viel wichtiger war jedoch, dass niemand in der Nacht verloren gegangen war und sich beim Turnier außer ein paar blauen Flecken keiner eine schwere Verletzung zugezogen hatte.

Wiener Meisterschaft 2008 wir kommen!!!!
Und im Herbst 2008 werden wir den Pokal für immer mit nach Wien in seine alte/neue Heimat bringen!!!

Das Medizinmann-Ritual


Das Medizinmann-Ritual

Als alle Alten versammelt und die Trommeln verstummten,

die ull'schen Rauchschwaden verschwunden und sie

den Häuptling vermummten,

tauchte er auf und wurde erkannt:

der Kopf des Manitu, alle starrten gespannt.

Raphdul

Die Kraft des großen Geistes erfasste sie all,

der Häuptling verkündete: "Lasst beginnen Ritual!"

Da erkannte der einfache Krieger auch,

es handelt sich hier um einen besonderen Brauch.
Simon

Der Kopf des Manitu spuckte es aus,

die Maske der Heilkunst wurde daraus.

Einfach machte sie's dem Medizinmann nicht,

wollte nicht recht passen aufs neue Gesicht.

Simon

Kaum war sie gebändigt, verlieh sie Energie,

in Tüchern gewickelt begann die Magie.

Vom Wirbel der Trommel in Trance gebracht,

wurden erstaunliche Taten und Wunder vollbracht.
Simon


Kein Schmerz, kein Leid blieb unerkannt,

alle Beteiligten verfolgten die Zeremonie gebannt -

vom Jahnbein zum Knöchel zum Haifischbiss,

dem neuen Medizinmann entging kein Bänderriss.



Simon
Nun fehlte nur noch der Totemschein,

von allen gezeichnet in einem güldenen Schrein.

Das Ritual war beendet, alle freuten sich sehr,

es gab ja noch Bier und vieles mehr.
Simon

Alle Fotos von dem gesamten Ritual findest du auf:

party.post-handball.at

Simon

 

Beachhandball Balaton Cup 2007 - ein Reisebericht

Team Post SV 1
"Sand But True"
(4.Platz)

Uli
Uli (Coach)

Sunny
Sunny

Raphi
Raphi

Mampf
Mampf

Peter
Peter

Matthias
Matthias

Christoph
Christoph

Patrick
Patrick

Simon
Simon

Am Freitag, 13.Juli 2007 war es endlich soweit. Sechzehn wackere Helden von Post SV nutzten das heißeste Wochenende des Jahres (angenehme 37 Grad), um in Ungarn der Welt zu präsentieren, wie großartig sie Beachhandball spielen können. Und wo kann man unaussprechlich schöner spielen als in Keszthely-Gyenesdiás-Vonyarcvashegy am Balaton?

Sechzehn Spieler hatten sich zusammengefunden, die Anreise in drei Autos ging glimpflich, alle überlebten Hitze sowie klassische ungarische Überholmanöver (z.B. von Gefahrengut transportierenden LKWs in unübersichtlichen Kurven des Ortsgebietes etc.).

Ãœberholmanöver

Sogar der Treffpunkt wurde von allen gefunden, wo sich gleich Balaton-Basti (der Turnierorganisator) ein Stelldichein gab. Sofort wurde aus Spass ernst und wir machten uns an die wichtige Aufgabe, die Qualität des Bieres sicherzustellen. Was - oh wie unangenehm - in Ungarn nicht allzu teuer ist. Auch der Sponsor wusste nach anfänglichem Augenbrauenrunzeln zu gefallen - Sexmagazin.at war dick dabei. Leider gab es keine Produktproben, dafür wurde alles organisatorische rasch geklät.

Dann ging es ab in die Quartiere, 2 geräumige Einfamilienhäuser gleich nebeneinander. Alle Zimmer waren mit Fernseher ausgestattet, dafür lagen die Häuser ein wenig fernab vom Schuß. In der Nacht sollte sich herausstellen, dass eines davon gut und eines davon schlecht war. Mit dem gut organisierten Shuttleservice (Dank an den legendären Fahrer Rolf) war es aber kein Problem.

Der Treffpunkt war ein Stück weg, bei der Campari-Bar. Wir nahmen unseren Job sehr ernst und stellten beim Warten auf die Autos gleich die Qualität des Bieres in der Campari-Bar sicher, alles in Ordnung. Angekommen bei Basti's - Bar und Organisationskommandozentrale - waren wir uns nicht sicher, ob er vielleicht inzwischen neues Bier ausschenkte, dessen Qualität wir nicht überprüft hatten. Wir überließen pflichtbewusst nichts dem Zufall und begannen es noch einmal sorgfältig zu testen. Da die Resultate unterschiedlich waren, mussten wir die Untersuchung auf mehrere Stichproben erweitern. Um die Arbeit nicht zu langweilig zu gestalten, gab es vor Ort eine "Wetten, dass..."-Ähnliche Abstimmung, welche Aliasnamen für unsere beiden Turnierteams in Frage kämen. Leider waren alle Kandidaten grottenschlecht. In Eigenregie wurden dann aber schnell die beiden Kampfnamen gefunden und eingereicht, "Sand But True" und "Prostata SV". Leider war wärend des Turnieres der Sprecher dann aber zu beschäftigt mit schlüpfrigen Sprüchen (Sexmagazin...), Schiedsrichter vom Bier zum Platz zu bugsieren sowie dem Auflegen von Apré¨s-Ski Musik, um die Namen je zu verwenden. In Voraussicht dessen überprüften wir noch ein paar Biere.

Bei Basti


Es war Essenszeit, naiv gingen wir zu Fuß los Richtung Restaurant. Nach ca. 18 Stunden Marsch kamen wir aber an. Blicke sagten mehr als Worte, wir wussten sofort, dass wir umgehend an die Arbeit mussten. Also wurde auch hier gewissenhaft die Qualität des Bieres sichergestellt. Daran gab es nichts zu bemängeln, auch nicht am später eingenommenen Essen, allerdings an den amüsanten Deutschkenntnissen des Menüautors. (Essige Gurken...). Einige machten die Erfahrung, dass rote Sauce in Ungarn nicht unbedingt Ketchup ist. Der durch die Schärfe der Chilisauce produzierte Durst konnte aber bei der Ãœberprüfung von weiteren Bieren gelöscht werden.

Rene und Raphi führten gleich einmal das "Poschen" ein, welches unter großem Jubel von Christoph gewonnen wurde. Wir hatten Angenehmes mit Arbeit verbunden, und er spendierte als "Sieger" eine Runde Testobjekte, die allesamt in Ordnung waren. Jan aß dann auch noch alle übriggebliebenen Reste auf, als ob er mit Mampfs Suppe nicht genug gehabt hätte. Kurz bevor wir gingen gab uns der an die weiten Distanzen im Ort gewöhnte Wirt noch seltsamerweise in Schnapsgläser abgefülltes Benzin mit, anscheinend ein ungarischer Brauch. Leider mißverstanden wir das Transportgeschenk und tranken die Gäser leer.

Schon während dem Essen hatten wir in Richtung Strand einen riesigen Scheinwerfer am Himmel entdeckt. Das internationale Zeichen für Prolodisco. Damit diese nicht an minderwertigem Bier erkranken sollten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg dorthin. 12 Stunden später waren wir da, wo wir sofort an die Arbeit gingen, und das Bier überprüften. Es war in Ordnung, und sogar so in Ordnung, dass sich nach einiger Zeit mehr und mehr Postler auf der Tanzfläche einfanden, manche sogar am Podium. Respekt!

Disco Dancing


Aufgrund der hohen Lautstärke und dem fertig überprüften Bier gingen wir weiter, aber nicht nach Hause, wie einige angenommen hatten, sondern wir wollten nochmal eine überraschende Bierinspektion bei Basti's machen. Sollte der Kerl plötzlich doch anderes, minder qualitatives Bier servieren? Die Überprüfung dauerte länger, mit vollster Zufriedenheit als Ergebnis. Manche nahmen die Inspektion besonders ernst und knüpften an diesem Abend auch Kontakte mit einem anderen Österreichischen Gesundheitsteam aus Eggenburg, die besonders fleißig waren, denn sie überprüften auch die Qualität des Jägermeisters und der schalldämpfenden Fähigkeiten der Wände bei Basti unter Extremgröllzuständen. Einzelne Postler waren interessiert und testeten diese Arbeitsweise mit.

Das Frühstück bei Basti am Samstag verlief völlig bierfrei und findet daher nicht mehr Erwähnung. Man muss jedoch erwähnen, dass Post 1 in Gruppe 1 und somit am Vormittag spielte, während Post 2 erst am Nachmittag einlief. Daher fanden sich nur wenige Spieler von Post 2 als Fans ein, allerdings trudelten die anderen relativ bald nach und unterstützten Team "Sand But True", während sie auf der Tribüne als Abwechslung die Qualitä von literweise Wasser und Limonaden sicherstellten.

Vor Turnierbeginn


Im ersten Spiel trafen die sichtlich gespannten Post 1 auf Luzern. Diese verschafften sich von Anfang an mit feinen Zügen wie Faustschlägen Respekt, worauf Post 1 die erste Halbzeit verlor, aber in der Zweiten zu voller Stärke aufspielen konnte und diese klar gewann. Somit ein Shootout, welches souverän gewonnen wurde. Und tschüss.

Das zweite Spiel war gegen eine große Unbekannte. "Das sind Holländer", "Nein, ich glaube das sind Ungarn", "die Dressen schauen aus wie die von Inter Mailand", härte man Spieler tuscheln. Es waren Deutsche aus Nordhessen. Diese waren nicht nur sehr gute Spieler, sie waren auch Beacherprobt (Pirouetten- und Fliegersicher), eingespielt und körperlich groß gewachsen. Hatten wohl viele essige Gurken auf ihre Tage gegessen. Chancenlos verloren Post 1 gleich das zweite Spiel.

Im dritten Spiel wurde dann die Taktik vom hervorragenden Coach Uli gewechselt, als zweiter Tormann agierte nunmehr Peter statt Mampf. Die Rivalen von Eggenburg II wurden sichtlich überrumpelt, und obwohl sie versuchten, sich gegen die anderen Österreicher mächtig ins Zeug zu legen, waren sie im Endeffekt klar unterlegen. Nicht zuletzt wegen Patrick, der in der Abwehr rackerte wie ein gedopter Berserker. Post II fuhr einen weiteren Sieg ein.

Die Taktik blieb dann auch im letzten Gruppenspiel erhalten. Die Holländer aus Tilburg konnten ihre Wechseltaktik, die sie bisher gut eingesetzt hatten nicht ausspielen, da wir sie locker durchschauten und äberrannten. Heldenhaft wurde auch das letzte Spiel gewonnen, und Platz 2 in der Gruppe bedeutete Semifinale gegen den Sieger der anderen Gruppe. Zufrieden mit der Leistung gingen die Spieler nun zu ihrer eigentlichen Arbeit äber und begannen ab 13 Uhr die Qualität des Bieres in der Strandbar sicherzustellen.

Inzwischen war auch der letzte Spieler von Post 2 nachgekommen. Srecko und seine bezaubernde Freundin Ognjekna (die es nicht mag, Oschi genannt zu werden) waren angekommen und wurden freudig begrüßt.

Gruppe 2 begann gleich mit dem Auftaktspiel von Post 2 gegen den Vorjahressieger aus Keszthely. Nicht lange liessen diese auf sich warten, um zu zeigen, dass es sich lohnt, perfekte Beachtechniker und mehrere ungarische Nationalspieler in ihren Reihen zu haben. Post 2 schlug sich aber trotzdem wacker, und es wurde nach der Niederlage spekuliert, ob ein anderen zweiter Tomann als Jan, der in der ausgezeichnet postierten ungarischen Deckung oft seinen Meister fand, das Spiel hätte wenden können. Vermutlich nicht.

René hatte sich am Spielanfang unglücklich verletzt und konnte keine weiteres Spiel bestreiten. Zur Strafe liessen wir ihn dafür den ganzen Nachmittag doppelt arbeiten, denn er musste sowohl die Coacharbeit von Uli für Post 2 übernehmen als auch bei der Qualitätssicherung mithelfen. Er zeigte aber hier bewundernswerte Belastbarkeit.

Spiel 2 ging gegen Enschede, die Holländer entpuppten sich auch als technisch sehr stark, vor allem der schnelle Kontertore werfende Tormann sowie ein gewisser Pirouettenkaiser namens Dennis machten ihnen das Leben schwer. Trotz tapferer Leistung ging das Spiel unglücklich verloren und Unmut machte sich breit. Statt aber die Nerven wegzuschmeissen, wie es kleine Mädchen in gepunktelten Röcken tun, sammelte man sich, überlegte sich eine an das Spiel angepasste Taktik und ging frohen Mutes in die dritte Partie.

Die armen Züricher vom TV Schlieren mussten den Kopf hinhalten. Eine magisch aufspielende Post 2 Mannschaft zeigte ihnen, wie es gemacht wird und man fuhr einen ganz souveränen Sieg ein. Tolle Mannschaftsleistung, jeder der Spieler hatte mit seinen Toren maßgeblichen Anteil am Sieg. Man überlegte nur, dass in den ersten beiden Partien vielleicht mehr drin gewesen wäre, aber zum ärgern blieb keine Zeit, denn für das nächste Spiel - das Prestigeduell gegen Eggenburg 1 - musste die Topform konserviert werden.

Am späten Nachmittag, die Temperaturen waren auf angenehme 35 Grad gefallen, kam es zum Showdown gegen die am Vorabend große Sprüche geklopft habenden Eggenburger. Die nicht schlecht waren, die Partie stand oft auf der Kippe. Leider hatten sie es mit niemand geringerem als Post SV zu tun, mit einer gesund motivierten Truppe. Beide Halbzeiten konnten gewonnen werden, Eggenburg schlich mit gesenktem Haupt zur Strandbar, während die Postler auf der Tribüne feierten und nun auch zu ein bisschen qualitätssichernder Arbeit eingeteilt wurden.

Ein Spiel stand nun aus, aber "nur" gegen die Strandclowns aus Lausanne. Die Freunde aus der französischen Schweiz waren angereist, um sowohl laufend die Sicherheit des Bieres zu überprüfen - löblich - als auch am Spielfeld für Gaude zu sorgen. Ihre Spiele waren nie ernst, sondern geprägt von Scherzchen und Showeinlagen, die sehr lustig waren. Zumindest bis man ihr Repertoire das zwanzigste Mal sah. Auch diese Spiel artete zur Farce aus, die Postler vergassen aber bei der Blödelei nie, mehr Tore zu schiessen, jedoch war eine peinliche Niederlage nie Thema.

Lausanner Scherze


Der dritte Tabellenplatz bedeutete für den nächsten Tag das Spiel um Platz 4 gegen die harten Hunde aus Luzern, Post 1 sollte am nächsten Tag gegen die übermächtigen Profis aus Keszthely ran. Vorher galt es jedoch noch, naja eh schon wissen, die Qualität des Bieres sicherzustellen. Leider verliessen und wegen anderwertiger Verpflichtungen zu diesem Zeitpunkt schon die ersten zwei Spieler, Simon und Patrick, die zurück nach Österreich mussten.

Nachdem wir nach längerem Sitzenbleiben bis zum Abend fast alle Biere der Strandbar überprüft hatten, überliessen wir nichts dem Zufall und packten noch mehr oder weniger alle restlichen gekühlten Flaschenbiere ein. Man hat eine gewisse Verantwortung als professioneller Biertester. Diese wurden auf der Heimreise, während der Hygienisierungsphase und am Weg zum Treffpunkt mit dem Shuttleservice bei der Campari-Bar überprüft. Und auch dort konnten die meisten von uns die Arbeit nicht beiseite legen.

Im Restaurant dann das gleiche Spiel wie am Vorabend, das gleiche Menü und das gleiche an Ãœberprüfung, allerdings mit etwas erkennbarer Unruhe, wollte man doch auf die vom Platzsprecher tagsüber alle 4 Sekunden angekündigte "Player's Party" am Strand gehen. Gesagt getan und voll freudiger Erwartung fuhren wir rüber, um dann aber festzustellen, dass diese nicht so gut besucht war, wie wir es uns erhofft hatten. Andere wären jetzt gegangen. Wir haben jedoch ein gewisses Pflicht- und Verantwortungsbewußtsein. Daher bauten wir uns dort ein, verbunden mit anfänglichen Ãœbersiedelungsaktionen, um der zu lauten Après-Ski Musik zu entfliehen. Trotz der wichtigen Spiele am nächsten Tag machten wir eine sorgfältige und überaus vollständige Ãœberprüfung des Bieres, an welchem es nichts zu bemängeln geben sollte. Es kam dabei zu einigen eigenartigen Szenen.

Player's Party


Einige der Mannschaft von Post 1 gingen - wie böse Zungen behaupten - aufgrund des Arbeitseinsatzes seit Mittag bald K.O., jedoch handelte es sich in Wirklichkeit nur um eine Maßnahme, um zu beweisen, wie Ernst man die Spiele am nächsten Tag nehmen wollte. Andere vergnügten sich beim Drehfußball oder auf ihre Art. Aber früher oder später fielen dann doch alle ins Bett. Manche später, wie man am Frühstückstisch dann sah.

Am nächsten Tag ging es Schlag auf Schlag. Zuerst spielte Post 2 gegen Luzern, die die Players Party anscheinend noch heftiger gestaltet hatten. Mit ihnen wurde kurzer Prozess gemacht, und der fünfte Platz war gesichert. Bravo Post 2! Dann spielte Post 1 im Semifinale gegen die übermächtige Mannschaft aus Keszthely, bäumte sich auf, aber verlor. Als Dankeschön von der Turnierleitung spielten sie dann gleich nochmal das Spiel im Anschluss um Platz 3 gegen Enschede. Die erste Halbzeit ging unglücklich verloren, die zweite konnte aber klar gewonnen werden, somit Shootout. Dieses verlief überaus glücklich, bis Peter und Christoph vergaben (ein nicht genannter der beiden, schaffte es nicht einmal seinen Ball zu fangen) während die Holländer zweimal 2-Punkter trafen. Somit viel Pech aber immerhin Platz 4. Bravo Post 1!

 

Unsere Pokale

 

Jetzt wurde nur mehr gepackt und die Heimreise angetreten. Alle überlebten auch diesmal die ungarischen Strassen und Überholmanöver.

FAZIT: Wir sind am Schluss richtig gute Beachhandballer geworden. Und gute Biertester waren wir schon immer. Das Turnier war hervorragend organisiert und es hat allen Spass gemacht sowie mit Sicherheit die Gemeinschaft gestärkt! Nächstes Jahr heißt es also Platz 1 in Angriff zu nehmen...

 

Mannschaften und Ergebnisse:

 

(Gruppe 1)

 

TV Luzern (SUI) - Post Wien : im Shootout gewonnen

Post Wien I - Nordhessen (GER) : verloren

 

Post Wien I - UHE Eggenburg II (AUT) : gewonnen

Post Wien I - T.S.V. Camelot Tilburg (NED) : gewonnen

(Semifinale)

Post SV 1 - Keszthely (HUN) : verloren

(Spiel um Platz 3)

Post SV 1 - Enschede (NED) : im Shootout verloren

 

(Gruppe 2)

Keszthely (HUN) - Post SV 2 : verloren

Enschede (NED) - Post SV 2 : verloren

Post SV 2 - TV Schlieren (SUI) : gewonnen

Eggenburg II (AUT) - Post SV II : gewonnen

Lausanne (SUI) - Post SV II : gewonnen

(Spiel um Platz 5)

Post SV II - TV Luzern : gewonnen

 

Alle Fotos gibt es auf party.post-handball.at

Sonst gibts noch www.balatonbeach.info

Team Post SV 2
"Prostata SV"
(5.Platz)

René
René (Coach)

Srecko
Srecko

Günther
Günther

Rösi
Rösi

Gunnar
Gunnar

Jan
Jan

Zivi
Zwiedi

 

München 2007 - 20. Turnier von HSG Mitte - 5. - 7. Jänner!

20. Turnier von HSG Mitte - 5. - 7. Jänner!



Ein paar Fotos

Am Wochenende vom 5.-7. Jänner 2007 entschlossen sich einige verwegene Postler (Sunny, Raphi, Ziffi, Michi, Peter, Simon, Stefan, Matthias, Ossi sowie unser Trainergespann Jimmy und Ludwig, hoffe ich hab niemanden vergessen) nach München zu fahren um den deutschen Eidgenossen mal wieder zu zeigen, dass wir Ösis auch Handballspielen können.

Unterkunft nahmen wir, nach einer komfortablen Anreise, im Vereinsheim des Heimvereines Würm-Mitte, wo das Matratzenlager aufgeschlagen und sogleich eine Pizza in die Mögen der Spieler einverleibt wurde. Sozusagen als optimale Turniervorbereitung tranken wir noch ein paar kleine Bierchen und fuhren nochmals zur Halle um unseren Jan, welcher eigentlich direkt zum Turnier anreisen sollte, eine Nachricht zu hinterlassen wie er doch zu unserem Schlafplatz finden könnte. Aus welchen Gründen auch immer konnte er mit seinem Handy keinen Kontakt zu uns herstellen, sodass diese Aktion im Nachhinein gesehen nicht von Erfolg gekrönt war.

Nicht wissend, dass wir am nächsten Tag einen weiteren Spieler nicht zur Verfügung haben würden, stimmten wir uns vor der Halle so richtig auf das Turnier ein.
Um 01.30 Uhr lagen wir auf den äußerst bequemen Matratzen im Vereinsheim und entschlummerten sanft, wenn auch so manche glaubten einen ganzen Wald umsägen zu müssen.

Gestärkt mit einem "ausgiebigen Frühstück", welches am Vorabend mit dem Wirten noch zu einem "günstigen Preis" ausverhandelt wurde, begaben wir uns zur Spielstätte.

Auf Grund mehrerer, sowohl langfristiger als auch kurzfristiger Absagen, als auch dem wütenden Verletzungsteufel konnten die Postler nur mit einer bunt zusammen gewürfelten Formation in die kommenden Spiele gehen. Dennoch konnte man die Gruppenphase souverän gewinnen und somit das Kreuzspiel zum Aufstieg in die Finalrunde bestreiten.

Leider hatte sich Raphi vor diesem so wichtigen Spiel den Oberschenkel gezerrt, sodass wir ihn nicht einsetzen konnten. Die Postler erwischten einen Fehlstart sondergleichen und lagen zu Beginn gleich mit 4:0 zurück. Nach einigen guten Paraden von Sunny konnte man sich wieder zurückkämpfen und auf 7:7 ausgleichen. Etwa nach 15 Minuten kam es zu einer schwerwiegenden Disziplinlosigkeit von Matthias, sodass er und sein Gegenspieler sofort von den österreichischen Schiedsrichtern Pann/Mitterndorfer ausgeschlossen wurden. Heftige Turbulenzen verzögerten für kurze Zeit das Spiel. 15 Sekunden nach Wiederbeginn wollte Ziffi den Spielmacher der deutschen am Wurf hindern, nachdem er schon bei 2 anderen Postlern etwas ramponiert vorbeilief. Da die Schiedsrichter meinten, dass er von Ziffi ebenfalls an der Hand zurückgerissen wurde, zückten diese sofort die Rote Karte. Dies war für die Mannschaft eine erhebliche Schwächung, vor allem weil auf der Bank auch keine Alternativen mehr vorhanden waren.

Aufopferungsvoll kämpfte die Mannschaft weiter, doch der Einsatz blieb unbelohnt. Resultat: 13:12 für den Gegner!

Die Verliererrunde mit den Platzierungspielen war natürlich dann nicht mehr das Gelbe vom Ei. Die Mannschaft war bereits nach insgesamt 90 gespielten Minuten ausgepowert und behielt sich die letzten Kräfte für das so wichtige Spiel am Donnerstag gegen Post 2 auf. Somit gingen beide Spiele eindeutig verloren und POST SV erreichte den 8. Rang.

Aber die Postler sind ja nicht nur am Parkett eine Klasse für sich, sondern wenn es darum geht zu feiern. Der Samstag Abend wurde zunächst in einer Pizzeria verbracht und anschließend mit der Damenmannschaft aus Ingoldstadt im Vereinsheim bei einem gemütlichen Kegelabe nd weitergefeiert.

Fazit: Ein Turniersieg mit einer kompletten Mannschaft wäre auf jeden Fall möglich gewesen!!!! Nichts desto trotz war es wieder ein tolles Mannschaftsevent, dass die Kameradschaft wesentlich verstärkt hat und positiv in die Zukunft blicken lässt.

Auf zum nächsten Turnier kann ich da nur sagen!

In diesem Sinne, euer Kolumnist!



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