Spielberichte

16. Runde: Knapp verloren ist auch verloren!

Post SV gegen West Wien 1b. Ein Duell, das jedes Mal aufs Neue von hoher Erwartung beider Mannschaften geprägt ist. Jeder Spieler möchte da auf jeden Fall dabei sein, seinen Mann stehen und für den Erfolg seiner Mannschaft sorgen!

Zu Spielbeginn lagen die West Wiener schnell mit 2-3 Toren vorne. Zu aggressiv und offensiv war die Deckungsformation der gegnerischen Mannschaft um dagegen ein erfolgreiches Mittel im Angriff der Postler zu finden, denn die Kombinationen konnten nicht wie gewohnt flüssig aufgebaut werden.

Nur durch eine starke Tormannleistung von Sunny konnte schon am Anfang des Spieles ein noch größerer Rückstand verhindert werden. Nach einiger Zeit fanden die Postler mit einer sehr guten Deckungsarbeit wieder zurück ins Spiel, wodurch der Rückstand mit Kontertoren wieder aufgeholt wurde.

Nach ca. 15 Minuten musste Rene wegen eines unglücklichen Fouls an Stefan Uher am linken Flügel in weiterer Folge mit der kalten Dusche vorlieb nehmen. Eine 2 Minuten Strafe hätte in diesem Fall wohl auch gereicht. 5 Minuten später musste die Mannschaft einen weiteren Ausfall am linken Aufbau beklagen. Peter hatte sich unglücklich am Unterschenkel verletzt. Eine erste Selbsteinschätzung unseres Spielers auf Achillessehnenriss bewahrheitete sich zum Glück nicht. Vielmehr plagt ihn nun ein schmerzhafter Muskelfasereinriss. Für Peter ist die Saison wohl gelaufen, wir wünschen ihm jetzt schon gute Genesung!!

Zu Ende der 1. Halbzeit konnten die Postler sogar in Führung gehen. Zivi lief im Gegenstoß allein aufs Tor und wurde kurz vorm Torwurf von 2 West Wienern das Bein gestellt. In diesem Fall hätte man wohl ebenso auf Rot entscheiden müssen. Doch die Karte blieb in der Hose der Schiris stecken. Der verwandelte 7er bedeutete das 9:8. Anstatt die Halbzeit durch 100%ige Chancen mit 11:8 zu beenden ging man mit 11:11 in die Katakomben!

Leider hatte unser „argentinischer Eigenimport“ die Muße auf Grund von Übermotivation den Spielball im Stiele eines Maradonas mit den Füßen an die Decke zu befördern, da ihm die Schiris 5 Sekunden vor Schluss nicht schnell genug an der Mittelauflage das Spiel anpfiffen. In Folge zückten nach der Pausensirene die Schiris die rote Karte und Gusti konnte gleich in den Katakomben bleiben.

In der Halbzeit beschworen sich die Postler gegen alle Spielwidrigkeiten anzukämpfen und die herben Ausfälle in den nächsten 30 heißen Minuten geistig auszublenden.

Konzentriert und  mit einer starken Abwehrleistung, die natürlich zu mehreren 2 Minutenstrafen führte gingen die Postler wieder ins Spiel. Sunny hielt aus allen Lagen und konnte mehrere 100%ige Chancen der West Wiener zunichte machen.

Im Angriff hatte man an diesem Tag zum Glück einen sehr gut postierten Luki, der die Bälle nur so ansaugte und fehlerfrei verwertete. Aus der 2ten Reihe war man leider nicht sehr stark, denn Peter war ja schon frühzeitig ausgeschieden. Daher kam man eher durch Gegenstöße, Kreistore und Siebenmeter zum Torerfolg.

Zwischenzeitlich lag man in der 2ten Hälfte sogar mit 2 Toren in Führung, doch durch inkonsequentes agieren im Überzahlspiel und dummen Passfehlern gab man die Führung wieder aus der Hand.

Zu Ende des Spieles wurde es noch mal hektisch. Beide Mannschaften hatten die Chance den Sack zu zumachen. Beim Stand von 20:21 für West Wien konnte 1 Minute vor Ende des Spieles Sunny eine 100%ige Chance zunichte machen und die Postler in Ballbesitz bringen.

20 Sekunden vor Spielende wurde Luki am Kreis wieder erfolgreich in Szene gesetzt, der nur durch ein Siebenmeterfoul am Torwurf gehindert werden konnte. Der fällige Ausgleich am Siebenmeterpunkt war den Postlern jedoch nicht vergönnt. Die Nerven hielten dem Schützen nicht stand und somit war ein gerechtes Unentschieden vergeben.

Fazit:

Schon lange nicht haben die West Wiener so um den Sieg kämpfen müssen und so wenige Tore gegen eine andere Mannschaft geworfen.

Die Postler brauchen mit so einer Abwehrleistung keine Angst vor dem entscheidenden Spiel gegen Wat 15 haben. Mehr Disziplin sollte jedoch schon vorhanden sein, gell Gusti!!!


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