2012/2013

12. Runde: Niederlage gegen Serienmeister

In der 12. Runde gab es eine unerfreuliche, jedoch leider zu erwartende Niederlage gegen Serienmeister UWW. Drinnen gewesen wäre wieder mal mehr, doch als zu wenig entschlossen im Angriff erwiesen sich die Postler und mit über 30 Fehlwürfen kann man kein Spiel beginnen. Stand es zur Halbzeit nach einem 4:7 noch 9:9 wollten die Postler mit Beginn der 2. Halbzeit den Sack zu machen. Die Deckung stand gut, Manuel Mundorf hielt zahlreiche 100% und die Deckung mit den beiden Nägele Brüdern war kompakt. Christian und Florian Nägele sind sicherlich echte Verstärkungen die jedoch noch stärker in den Verband integriert werden müssen. Doch ein ums andere Mal fehlte die Entschlossenheit vor dem Tor, die Angriffe wurden im alten Leiden mehr parallel als in die Tiefe angestoßen und wenn dann auch die Flügel nicht treffen kann man nicht gewinnen. Offensichtlich war auch die mangelnde Spielpraxis des gesamten Kaders denn so waren wohl 15 der 30 Fehlwürfe mit versteckten Fouls versehen, aber die Schiedsrichterentscheidungen hier so gut wie immer Vorteil zu geben war ok - zu unroutiniert, zu ungewohnt waren wohl die kleinen Fouls, die zu schlechten Würfen führten. Dabei war im gegnerischen Tor bei weitem kein Star zwischen den Pfosten. ....

Die West Wiener standen jedoch ganz gut im Saft, die letzten Wochen mit Regionalligaspielen befüllt zeigt ihre Wirkung und nach einem 10:12 zog man auf 12:20 davon und die Niederlage ist besiegelt.

Nun ist ja wieder 1 Monat Spielpause, was für den Rhytmus natürlich nicht gerade förderlich ist. Bleibt zu hoffen, dass mit dem einen oder anderen Trainingsspiel was zu machen ist. Dann beginnt das Saisonfinale da die letzten 6 Runden vom 13.4. - 11.5. abgespielt werden. Kopf Hoch es geht weiter. Spielen, spielen, spielen, spielen...

5. Runde: Punkt gewonnen oder Punkt verloren??

 

Diese Fragen wird man sich nach einer bis zum Schluss spannenden und hart umkämpften Partie gegen die Truppe aus Atzgersdorf, die mit 26:26 unentschieden endete,  immer stellen dürfen. Versuchen wir deshalb, dies im Folgenden zu analysieren.

Fangen wir von vorne an:

Nach einem für die Post´ler eher unterdurchschnittlichen Saisonstart mit nur zwei  Siegen bei ebenfalls zwei Niederlagen, ging man diesmal äußerst motiviert und auch optimistisch in die Partie gegen die jungen Atzgersdorfer, konnte man in der letzten Saison doch beide Spiele relativ ungefährdet gewinnen. Dass dieses Match aber dennoch nicht so einfach  werden sollte war allen klar. Atzgersdorf hat sich in diesem Jahr  sehr viel vorgenommen und um dies zu erreichen, wurde bereits in der Vorbereitung dieser Saison fleißig viermal pro Woche trainiert. Außerdem verfügt das Team über viele Spieler aus der eigenen Jugend, die sowohl über eine gute körperliche Präsenz, vor allem aber einen sehr guten Wurf auf allen Aufbaupositionen verfügen.

Wie auch in den letzten Spielen lief unsere Mannschaft von Anfang an einem Rückstand hinterher (sollte man dieses Problem nicht in den Griff bekommen, wird man sich noch in so manchen Spielen einer guten Ausgangposition berauben), zumindest konnte man aber zunächst die Differenz noch gering halten. Nachdem aber vor allem der Innenblock unserer Verteidigung mit eklatanten Abstimmungsproblemen zu kämpfen hatte, zogen die Atzgersdorfer bis zur 16. Minute auf einen Vier Tore Vorsprung davon. Vor allem die beiden Wurfgewaltigen Spieler auf der Mitte und der linken Aufbau-Position nutzen ein ums andere Mal die Lücken der Verteidigung und ließen den Torhütern mit Ihren Schlagwürfen nur wenig Chancen.

Resultat der quirligen Spielweise dieser beiden Spieler war auch, dass Andi Hillinger bereits in der 20. Minute eine Rote Karte wegen 3x2 Minuten bekam, die sowohl auf einer fragwürdigen Foulauslegung, vor allem aber auf „Verständigungsprobleme“ zwischen Spieler und Schiedsrichter basierten.

Wachgerüttelt durch einige strittige Entscheidungen, kämpfte sich unser Team bis zur Halbzeit auf zwei Tore heran. Die Halbzeitansprache der beiden Trainer Dominguez und Maderböck schien Früchte zu tragen, also von Beginn der zweiten Halbzeit die Deckung, organisiert durch Jan Lengelsen deutlich besser Stand und auch im Angriff die Chancen nun deutlich besser genutzt wurden. Vor allem Sebastian Schneider und Dragan Jovanovic  konnten den Atzgersdorfer Abwehrblock in dieser Phase immer wieder auseinander reißen und beide den Torhüter mehrmals überwinden.

Ab dem 18:18 kam der harte Schlagabtausch zu Stande, den sich sowohl die Post Fans, als auch die „mitgereisten“ Atzgersdorfer Fans (vielen Dank für die sportlich faire und motivierende Stimmung, die es in der Wiener Liga häufiger geben sollte) gewünscht hatten. Keines der beiden Teams konnte sich von nun an mit mehr als einem Tor absetzen, wodurch die Spannung bis zum Schluss hochgehalten wurde.

Nachdem kurz vor Ende die beiden Schiedsrichter Ihre „konstante“ Leistung noch einmal untermauerten und dem frei zum Wurf kommenden Avdo Delic die Chance zur finalen Führung durch einen durchaus fragwürdigen Pfiff genommen hatten, war das Unentschieden in Stein gemeißelt.

Um den Rahmen um diesen Bericht zu schließen und zur Anfangsfrage zurück zu kommen, kann man nun festhalten:  Basierend auf der kämpferischen und charakterlich starken Leistung unseres Teams war der eine Punkt definitiv als Sieg anzusehen, wobei zum Schluss sogar noch mehr drin gewesen wäre. Nächste Woche geht es gegen West Wien. Mit einer Leistung wie heute vor allem in der zweiten Halbzeit kann man sich auf jeden Fall Hoffnung auf ein positives Ergebnis machen!

 

3. Runde: Pflichtsieg am Sonntag gegen WAT15/1B

 

Spiel am Sonntag

Es war ein angenehm sonniger Sonntag an dem sich zu der Mittagszeit Post SV und WAT Fünfhaus 1b in der Tellgasse einfanden um den Sonntagsklassiker dieses Wochenendes auszutragen. Motiviert von der "günstigen" Zeit machte sich die Post-SV-Kampfmannschaft in gewohnt starker Besetzung daran Wiedergutmachung für die Schmach gegen WAT Margareten 1b von der letzen Woche zu leisten.

Bei der Pre-Match-Ansprache von Trainer Gustavo wurde nochmals auf das Nichtunterschätzen des Gegners und ruhige Spielweise der gängigen einstudierten Post-Spielzüge hingewiesen, was auch in den Anfangsminuten durch Post SV ernst genommen und umsgesetzt wurde und aufgrund der sehr guten Torhüterleistung (man beachte dasss Sunny dieses mal aussetzte und das Kommando zwischen den Pfosten an Stutzenberger und Mundorf abgab) wurde es dem Gegner schwer gemacht den Ball einzunetzen. So kristallisierte sich aufgrund einer sehr guten Verteilung des Spiels auf beide Seiten eine sehr gute Umsetzung des Angriffskonzepts Gustavos ein stattlicher Vorsprung heraus, den es galt auch in der zweiten Hälfte auszubauen - Halbzeitstand: 6 : 16

In der zweiten Hälfte wurde dann der Sack mit einer komfortablen Führung von POST SV zugemacht, jedoch wurde dann ab ca. Minute 45 aufgrund von div. Passfehlern und verpatzten 100% Wurfchancen durch den Kader von Post SV noch das Ergebnis von WAT Fünfhaus 1b etwas verschönert, ansonsten wäre es sicher noch deutlicher ausgegangen.

Endstand: 15 : 28

FAZIT: Eine solide Leistung aller Beteiligten bei Post SV und ein verdienter Sieg auswärts. Fehlpässe und Konzentrationsschwächen am Schluss wären bei einer engeren Partie sicher mehr von Ausschlag gewesen aber in diesem Fall kann man getrost ein Auge zudrücken.

Dank auch an beide Torhüter die eine sehr gute Performance abgaben und so auch einen wesentlichen Teil zum Sieg beitrugen konnten.

Weiter so… (gepolino)

 

 

4. Runde: Niederlage gegen Angstgegner

Ein weiteres Mal musste sich der Post SV in der Hollgasse den "jungen" Fivers geschlagen geben. Nachdem schon die beiden bisherigen Duelle auswärts mit einem Sieg der Margaretner endeten, konnte sich die Truppe von Sergej Bilyk auch diesmal knapp mit 23:21 durchsetzen. Geprägt war das Spiel von beidseitig guter Deckungsarbeit, wobei schlussendlich der Fivers-Angriff um 2 Tore effizienter war.

Aber von Beginn an: Im wahrsten Sinne des Wortes "hungrig" kamen die Postler um 13:30 Uhr zum attraktiven Sonntag Mittags-Termin in die Hollgasse. Das Aufwärmen wurde schon 35 Minuten vor Spielbeginn begonnen und dementsprechend motiviert ging man in die ersten Minuten. Der erste Angriff wurde auch souverän runtergespielt und mittels 7-Meter ging man prompt in Führung. Was danach folgte, kannte man leider schon aus vorangegangenen Partien. Während man in der Deckung brav kämpfte und nur wenig Torchancen zuließ, herrschte im Angriff ziemliche Flaute. Einige Angriffe endeten mit Fehlpässen, andere wurden leichtfertig vergeben. Und so dauerte es bis zur 10. Minute, bis Flügelflitzer Bernhard Oreschnik das 2. Tor für Post SV schoss. Das Glück war lediglich, dass man Dank guter Deckungsarbeit auch erst 3 Tore einstecken musste und so entfachte in der restlichen 1. Halbzeit ein offener Schlagabtausch. Diese endete fast logischerweise mit einem Untentschieden - 11:11. Ähnlich der Partie gegen die "alten" Fivers, erwischte man allerdings einen katastrophalen Start in die 2. Halbzeit. Während man in der 1. Halbzeit Aufbaubomber Daniel Kern eigentlich sehr gut im Griff hatte (1 Tor bisher), netzte dieser in den ersten 5 Minuten der 2. Halbzeit gleich 3 Mal ein. Eine Manndeckung war die logische Schlussfolgerung. Diese führte Youngstar Dragan Jovanovic die restliche Spielzeit auch sehr erfolgreich durch. Auf der Gegenseite verschoss der Post SV leider in der gleichen Phase 2 7-Meter leichtfertig. Diesem 2-3 Tore Rückstand lief man dann in der Folge die ganze 2. Halbzeit hinterher. In der 52. Minute konnte der Post SV auf 18:19 verkürzen, kurz keimte noch einmal Hoffnung auf. Doch wieder einmal konnte der Post SV seine Chancen nicht nutzen. Durch etliche Fehlwürfe hatten die Fivers leichtes Spiel, nächster Spielstand: 18:22. Man kämpfte zwar noch brav bis zum Schluss, mehr als der Endstand von 21:23 aus Sicht der Postler war aber nicht mehr drin.

Als Fazit kann man sagen, dass das "Problem" der letzten Wochen leider nicht behoben wurde. Mit einer mäßigen Angriffsleistung und nur 21 erzielten Treffern hat man gegen gleichwertige und bessere Gegner leider keine Chance. Wirklich viel Zeit um in Schwung zu kommen, hat man aber leider nicht. Die Partien gegen Atzgersdorf und West-Wien folgen...

2. Runde: 27 ist kleiner als 26.

Dass dies mathematisch absolut korrekt sein kann erkennt man, wenn die entsprechende Dimension hinzugefügt wird. 27 Fehlwürfe sind weniger wert (zumindest beim Handball) als 26 Tore. Und diese 27 Fehlwürfe hatten die Postler am Samstag im Match gegen die Fivers 1/B zu verbuchen - unnötig noch dazu. Von Anfang an dominierte man das Spiel, setzte sich rasch mit 3 Toren ab und trotz zahlreicher vergebenen Chance stand ein Sieg für unsere Kampfmannschaft in der ersten Halbzeit nie außer Zweifel. Die Schiedsrichter pfiffen grundsätzlich etwas merkwürdig aber ließen sich nicht von den Mätzchen der "alten" Fivers aus der Ruhe (?) bringen, erkannten den unfairen Magenboxer von Michi Gangel und versteckte Fouls von Faymann gut und stellten auch Schiedsrichterkollegen Alex Bramböck zurecht wegen meckern hinaus. Im Moment jedoch ist die numerische Überzahl mehr Fluch als Segen, 3 Mal verlor man die Überzahl mit -1 (!) und ging so nur mit einem 12:10 in die Halbzeit. Der Start in die 2. Halbzeit war katastrophal, Johann Gangel von den Fivers kam immer über die Mitte und warf nach belieben in das Tor. Ab Minute 35 hinkten die Postler einen Rückstand hinterher und versuchten immer wieder viel zu rasch den Abschluss - in Summe 27 Mal. Um in österreichischer Manier die Schuldigen zu suchen könnte man sagen, "Ja aber die Flügel haben in Summe nur 4 Mal geworfen", ... was grundsätzlich richtig ist, aber auch diese Chancen wurden von allen Flügeln vergeben und die Chancen vom Aufbau waren da, die Würfe jedoch (offensichtlich) zu berechenbar. Auch Wechselspieler, die in den letzten Wochen immer für gute Alternativen gestanden haben, konnten nicht überzeugen. Kurz eingewechselt wollte es dann jeder gleich zeigen und verwarf dann mal kurz .... So läppern sich die Fehlwürfe zusammen, während der 2. Halbzeit waren die Ex-Postler Mario Kustura und Peter Hofer (am Kreis) gut postiert, lullten die neuen Postmänner ein, verstrickten sie in unnötige Duelle und wenn es drauf an kam warf Johann Gangel aus dem Rückraum. Bei 20:21 in der Minute 51 (nach einem -3) schien nochmals alles offen. Doch ein dumme 2 Minuten Strafe von Dragan Jovanovic und Tore bei den Fivers durch die Routiniers Hofer, Bramböck und 2 von Johann Gangel stand es 4 Minuten später 20:25 und das Spiel war gelaufen.

Der Endstand 22:26 nur mehr Kosmetik.

Klar steht der Name Gangel in Österreich für guten Handball, doch auch POST steht für guten und soliden Handball, somit rechtfertigt ersteres keine 27 Fehlwürfe gegen einen gut spielenden Stefan Gangel im Tor der Fivers. Mit dem heurigen Rekordkader und der individuelle Klasse der einzelnen Postspieler dürfte so etwas nicht passieren. Eine derartige Niederlage am Anfang der Saison mit sovielen neuen Spielern kann man noch verkraften, aber häufen darf sich das nicht, sonst ist die Meisterschaft ade.

 

Fazit: spielerisch klar überlegen, eklatante Schwächen (zu unentschlossen) im Abschluss gegen gute Torhüter, gute Kampfmoral, viel zu hektisch mit dem Ball, noch zu wenig eingespielt, das Potential ist da, Maßnahme für erfolgreiche Überzahl und Verhalten bei  5+1 Deckung optimieren (Blockverhalten), ... aber darum lernen wir ja noch ;)

 

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