2007/2008

3. Runde Post SV/2 - Post SV/3

Post SV/2 : Post SV/3 = 38:18 (13:12)
Posthalle

3. Spiel gegen den „kleineren“ großen Bruder

Nach dem Spiel gegen den großen „großen“ Bruder Post SV/1 bei dem ein Achtungserfolg bis zur Pause gelang, war die Stimmung in der Mannschaft sehr positiv.

Die Euphorie und das positive Feedback der Vorwoche beflügelte die Mannschaft in der ersten Halbzeit sichtlich. Die Mannschaft begann sehr konzentriert und machte wenige technische Fehler. Trotz der Ausgeglichenheit des Spieles konnte die „2er“ Mannschaft immer wieder die knappe Führung behaupten. Dies lag an der überragenden Leistung des Tormanns Gerhard Bayer, der nicht nur 2 Siebenmeter vereitelte sondern auch 2 direkte Tore erzielte!!! So kam der Liganeuling zwar immer wieder heran, konnte jedoch nie in Führung gehen. Bis zur Pause bot sich den Zuschauern ein abwechslungsreiches Spiel, bei dem keine Vorteile für eine der beiden Mannschaften gesehen werden konnte. Jeder der sich jetzt auf eine spannende 2 HZ freute wurde allerdings enttäuscht. Die „2er“ legte nach der Pause einen Gang zu und die „3er“ spielte plötzlich wie eine Anfängertruppe. Nach nur 6 Minuten in der 2 HZ war das Spiel zu Gunsten der „2er“ Mannschaft entschieden. Danach war es nur mehr eine Frage der Gegenwehr, wie hoch das Ergebnis werden würde. Die Mannschaft um Mario Kustura spielte sich förmlich in einen Spielrausch und erzielte Kontertore nach belieben.

Am Ende ein Ergebnis das dem Spielverlauf völlig in Ordnung geht und es wird interessant, wie die „2er“ die nächsten Spiele bestreiten wird. Mit kompletter Aufstellung sollten noch einige Überraschungen gegen vermeintliche Titelaspiranten möglich sein.

Resümee:

Es wartet noch viel Arbeit auf die „3er“ Mannschaft, wenn der Klassenerhalt geschafft werden soll. Erfreulich in den letzten beiden Spielen war jedoch jeweils die 1 HZ. Die Anweisungen des Trainers wurden perfekt umgesetzt und daher konnten jeweils Teilerfolge erzielt werden. Auf diesen Teilerfolgen sollte die Mannschaft aufbauen und immer im Kopf behalten, dass es nicht Ziel ist gegen übermächtige Gegner zu punkten, sondern im Kampf gegen die direkten Abstiegskandidaten mitzuhalten und dort die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt zu schaffen. Als „Wienerliganeuling“ kann man mit dem bisher erreichten zufrieden sein und motiviert an die nächsten Spiele herantreten.

Tore: Weber 4, Keller 4, Mijic 3, Kolroser 3, Cserwenka 2/1,Balka 1,Mrakovic 1

3.Runde: Post SV/1 - Union West Wien

 

Jan Lengelsen
"Bist du zufrieden, Mäuschen?"

 

Peter Hofer
Peter Hofer beim Sprungblock

 

Günther Maderböck
Günther Maderböck, super am Flügel sowie am Aufbau

 

Gunnar Finck
Gunnar Finck: starke 2.HZ am Flügel

 

Srecko Jovecic und Wolfgang Rothauer
Srecko Jovecic holt sich Trinktipps vom Profi

 

Post SV/1 - Union West Wien 33:26 (15:13)

Union West Wien war nicht am Sonntag früh aufgestanden, um sich vorführen zu lassen. Sie waren gekommen, um 2 Punkte zu holen. Das wurde schon vor Spielbeginn klar. Sie kamen mit 14 Mann, und bewiesen schon beim gemeinsamen Aufwärmen ihre Einheit und ihre Motivation. Die Post Spieler sahen beim Aufwärmen eher gezeichnet als motiviert aus. Hatte wohl am Meisten mit der merkwürdigen Aufwärmmusik zu tun, unser bereits dritter Eniheizer DJ Tschanta hatte beim Anreisen in einem Shop für Räucherstäbchen und anderes Meditationszubehör eine CD mit spacigen Ausschließlich-Gitarren-Versionen bekannter Rocksongs für einen wohl günstigen Preis erhalten. Das Spiel konnte losgehen, auf der einen Seite die voll motivierten und gedehnten Athleten von Union West Wien, auf der anderen Seite eine müde Truppe namens Post.

 

Post 1 - UWW

 

Hätte jemand die Anfangsminuten mitgefilmt, hätte man den Film dem Bundesheer als Lehrfilm für "Tarnen und Täuschen" verkaufen können. Das Spiel begann mit einem Meisterwürdigen Deckungseinsatz der Post samt einer genialen ersten, zweiten und dritten Welle im Gegenstoss. Die Laufwege wurden perfekt eingehalten, jede Chance wurde lehrbuchmäßig verwertet. Vor allem am Flügel und am Kreis wurden immer freie Leute gefunden. Schon nach 4 Minuten und beim Spielstand von 5:0 für Post nahm Union West Wien völlig geschockt ihr Time-Out.

 

Post 1 - UWW
Fassungslosigkeit in den Anfangsminuten

 

Erst nach 6 Minuten konnten die nochimmer ohne Mittel gegen die Postler anlaufenden Gäste ihr erstes Tor erzielen, und stellten auf 6:1. Weiter ging es in der selben Melodie, bis zur Minute 10, da stand es 10:2 für Post SV. Es sah nach einem leichten Spiel und einem hohen Sieg für Post SV aus. Es wurde umgestellt, und einige neue Leute gebracht. Das führte dann zu einem unerklärlichen Rhythmuswechsel in der Postmannschaft. Es wurden zwar noch immer schöne Aktionen gezeigt, aber der Abschluss war plötzlich wie verhext, die gut freigespielten Werfer trafen nicht mehr ins Tor, oder wurden durch den zweiten Tormann der Gäste (er hatte den entnervten Einsergoalie ersetzt) entschärft.

 

Post 1 - UWW

 

So kam es, dass es zur Pause nicht 30:6 (nach 10 min 10:2) stand, sondern überraschenderweise 15:13. Lukas Keusch hatte sein Zielfernrohr inzwischen eingestellt und seine Mannschaft mit guten Leistungen immer wieder nach vorne gepeitscht. Trainer Jimmy Hirnschall ließ nun wieder die Startformation einlaufen.

 

Post 1 - UWW

 

In den ersten Minuten derzweiten Hälfte spielte Post einen sehr routinierten Handball, spielte lange Angriffe, suchte die Chance und bekam diese auch, oft in Form eines Siebenmeters. Jan Lengelsen verwertete alle 6 Siebenmeter des Spieles sicher und so konnte man stabil mitspielen und für das Finale die Reserven laden. Ab der 47.Minute (Spielstand 22:21) konnte man nochmal mit einer sehr aktiven 6-0 Deckung mit Gegenstössen sowie guten Abschlüssen der Spielzüge davonrücken und den doch klaren Endstand von 33:26 erarbeiten.

 

Post 1 - UWW

 

Fazit: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Das Spiel glich im Endeffekt der Österreichischen Fahne. Zuerst rot, wie Liebe zum Handballsport, dann ein fettes weißes Minus, und dann wieder die Liebe. Patriotismus ist sicher toll, aber das Postherz wäre weniger beansprucht, wenn wir in Zukunft wie die schweizer Fahne spielen könnten. Überall Rot mit einem weißen Plus.

 

Post 1 - UWW

 

Post SV/1: Florian Sonntag, Srecko Jovecic, Gustavo Fernandez (4), Peter Hofer (2), Günther Maderböck (7), Jan Lengelsen (9/6), Osman Ahmad (1), Matthias Berger, Thomas Bobens (4), René Wenk (3), Lukas Steiner, Gunnar Finck (3), Wolfgang Rothauer

Union West Wien: Alexander Huber, Nikolaus Burian (1), Bernd Mayr (3), Dominik Neller, Bernd Komar (3), Martin Kulnigg (1), Lukas Musalek (2), Lukas Keusch (7), Stefan Buchleitner (1), Werner Bösch (2), Thomas Rakuschan (2), Paul Zwirchmayr (4), Christoph Lehner, Franz Zauner

 

Post 1 - UWW

 

STIMMEN ZUM SPIEL:

Günther Maderböck (Post SV/1): Wir hatten einen starken Beginn, aber dann ist irgendwie wieder der "Post-Schlendrian" eingetreten und wir haben nachgelassen. Am Schluss konnten wir dann aber doch noch den Sack zu machen. Wir sind auf einem guten Weg, vor allem was Deckung, Mannschaftsklima und Einsatz betrifft. Jetzt müsser wir weiterhin gscheid trainieren und dann voll konzentriert gegen Atzgersdorf zu Werke gehen, um dann in den Partien im November - gegen die stärksten Teams der Liga - Siege einzufahren.

Manfred Perthold (Post SV/1, noch verletzt): Ich denke, "Post in den Wechseljahren" wäre eine schöne Headline. Und im Prinzip haben wir 50 minuten lang minus 1 gespielt, das ist wohl zu wenig und sollte nicht sein. Wenn wir 50 min lang wirklich konzentriert spielen würden, würden wir uns das Leben viel leichter machen. Positiv waren darüber hinaus die schönen Einzelaktionen im Spiel.

 

Nächstes Wochenende ist spielfrei, am Sonntag dem 28.10. trifft man im ersten Meisterschaftsspiel ausserhalb der Posthalle auf Atzgersdorf, aber nicht in der Steinergasse sondern in der Lieblgasse, die ja architektonisch viel interessanter ist. Atzgersdorf will den momentanen Status "Prügelknabe der Liga" abzuschütteln, aber ob der Wille allein gegen eine immer besser in Fahrt kommende Postmannschaft reicht?

 

 

René WenkRené Wenk: rackerte am Kreis, gute Sperren

 

Gustavo Fernandez
Gustavo Fernandez: verlässliches Kreativspiel

 

Lukas Steiner
Lukas Steiner: lief gut auf den 2.Kreis ein

 

Was tut der da?
Union West Wien Goalie hat ein Mittel gegen unsere Würfe gefunden. Und nicht nur das...

 

2.Runde: Post SV/2 - aon Fivers

Gerhard Bayer
Gerhard Bayer: Unzählige gute Paraden

 

Schiedsrichterin Wennigner
Schiri Wenninger gab Gerhard Bayer 2min

Post 2 - Aon Fivers

 

 

Post SV/2 - aon Fivers 25:19 (11:9)

 

Endlich die ersten beiden Punkte für Post SV/2. Dabei war man schon wieder gezwungen, extrem ersatzgeschwächt anzutreten. Gleich sechs wichtige Spieler (Thomas Gangel, Michael Maurer, Alexander Moderc, Alfred Hudler, Kristian Kristic und Gerhard Soukup) fehlten, und auf der Ersatzbank nahmen nur 2 Spieler mit dem zweiten Torhüter Platz. Dies sollte sich aber als die genau richtige Anzahl für diese Partie herausstellen.


Post 2 - Aon Fivers
Mario Kustura traf wieder sehr verlässlich

 

Man hatte aus den Fehlern bei der Niederlage gegen Post SV/1 in der ersten Runde gelernt, und sich ein durchdachtes taktisches Konzept zurechtgelegt. Mario Kustura und Martin Iltchev agierten nur in der Offensive, während sie in der Deckung von Wolfgang Stockmayer und Michael Plaschko ersetzt wurden. Die Deckung stand nun bombenstark, auch gestützt von Heimkehrer Gerhard Bayer, der wieder mehr hielt als es zu halten gibt. Er bekam zwar im Spiel auch eine 2min Strafe aufgebrummt, wurde aber in den 2 Minuten von einem stark haltenden Backup Wolfgang Straka gut ersetzt.

 

Post 2 - Aon Fivers
Kurt Einzinger als überragender Mitte Aufbau

 

Zu dieser Angriff/Deckung Wechseltaktik kam der Schachzug, Kurt Einzinger in der Mitte zum Einsatz kommen zu lassen, welches er bravourös meisterte. Überragend, ruhig, mit toller Übersicht und gutem Auge für den Kreis, sowie ohne technische Fehler sorgte er für ein druckvolles Post Angriffspiel. Er unterstützte vor allem auch Mario Kustura, der abermals bester Post SV/2 Torschütze wurde, und seine Klasse wieder unter Beweis stellen konnte.


Post 2 - Aon Fivers

 

Das Spiel war geprägt von Routine, langen Angriffen, gut postierter Deckung, dennoch vielen 2min Strafen, mit mehr Strafen für Post SV/2 als für die Gäste aus Margareten. Bis zum 12:11 war die Partie ausgeglichen und auf des Messers Schneide, aber dann gegen Ende der ersten und Anfang der zweiten Halbzeit gelang es den Postlern auf 19:11 davonzuziehen, was die Entscheidung darstellte. Die beiden gefährlichsten Werfer der Gegner, Szvetits und Köstler wurden von der Post Deckung gut kontrolliert, dann sind sie müde geworden. Auch die rote Karte gegen Post Verteidiger Wolfgang Stockmyer konnte den Spielverlauf nicht kippen.

 

Post 2 - Aon Fivers

 

 

Die Taktik war entscheidend. Die beiden Wechsel in Angriff und Deckung erwiesen sich als die richtige Vorgehensweise, es wurden wie besprochen lange Angriffe gespielt, und es kam nur zu wenigen technischen Fehlern. Dazu eine starke Abwehr, das war eine solide Mannschaftsleistung. Der Sieg geht in Ordnung, Margareten hatte (nicht zuletzt wegen dem starken Gerhard Bayer) gezählte 38 (!) Fehlwürfe. Man darf sich heuer sicher hohe Ziele stecken. Bravo!

 

Post SV/1B: Mario KUSTURA 12/3, Daniel CEBIN 3, Kurt EINZINGER 3, Thomas FOURNIER 3, Martin ILCHEV 2, Peter HAIDVOGEL 1, Michael PLASCHKO 1, Gerhard BAYER, Wolfgang STOCKMAYER, Wolfgang STRAKA

aon Fivers/1B: Lukas MAHN 6, Harald FISCHER 5, Markus SZVETITS 4, Manuel KOLAR 1, Peter KÖSTLER 1, Claus Christian KOTHOVA 1, Andreas KRYWULT 1, Patrick LENK, Wolfgang SCHRAICK, Davor SIMIC, Ferdinand STEINBÖCK, Kurt SWOBODA

 

Nächste Woche trifft man auf Post SV/3, die gegen Post 1 trotz Niederlage ihr Gefährlichkeit klarmachten, und die auf die ersten Punkte brennen. Für dieses Spiel erwartet sich Post SV/2 Thomas Gangel, Alfred Hudler und Alexander Moderc zurück. Es wird eine gute Partie werden müssen.

 

DER GESAMTE SPIELPLAN DER WIENER LIGA

Peter Haidvogel
Peter Haidvogel, gewohnt souverän am rechten Flügel


Martin Iltchev
Martin Iltchev: diesmal nur im Angriff

Rundenvorschau 3

Wiener Liga, Runde 3
Wir haben uns die kommende Runde etwas genauer unter die Lupe genommen. Hier unsere Rundenvoschau:


W.A.T. Floridsdorf -
Union West Wien/1B
Das einzige Samstagsspiel der Runde wirf gleich einmal eine Frage aus: Wie gut ist Floridsdorf? Nun, im Angriff sehr stark. Nicht nur Peter Zivica und Francis Pavic sorgen für Tore und schöne Aktionen. Aber die Deckung ist nach wie vor suboptimal eingestellt. Gegen die aon Fivers liess man 29 Gegentreffer zu, konnte aber einen Punkt retten, gegen die schnellen Techniker von Fünfhaus schoss man sogar 30 Tore und verlor, weil man 37 hinnehmen musste. 59 erhaltene Tore in 2 Spielen, das ist sicher nicht gut genug, um in der Liga vorne mitzuspielen, hier ist Handlungsbedarf. Denn der Gegner ist die spielstärkste Mannschaft der Liga, UWW/1b, die gerade gegen nicht 100%-ig agierende Deckungen sehr leicht Lücken finden. Und Thomas Felsenstein sowie Stefan Uher glückt im Moment das Meiste, was entscheidend sein kann. Günther Grafelmann (2 mal Gelb, 3 mal 2min) muss sich also diesmal am Riemen nehmen, und versuchen, seine Mannschaft nicht mit Unterzahl zu schwächen, so wie es der Rest der Floridsdorfer Deckung ja schafft.
Unser Tipp: ein trefferreiches Spiel mit beherzter Deckung von Floridsdorf, die aber ihren Sieg gegen West Wien/1B aus dem Vorjahr nicht wiederholen können werden, somit ein Sieg für die Tabellenzweiten aus dem wilden Westen Wiens.

Post SV/1 - Union West Wien
Post SV/1 empfängt in der dritten Runde Union West Wien. Die Gäste reisen mit der Wut im Bauch an, immerhin hatten sie sich den Saisonstart anders vorgestellt. Zwei knappe Niederlagen in zwei Spielen, null Punkte am Konto. Beide Spiele wurden verloren, da man schon in der ersten Spielhälfte klar zurücklag, und eine starke zweite Hälfte nicht ausreichte, um die Partie zu kippen. Mit Werner Bösch und Lukas Keusch hat man gleich zwei Spieler ganz vorne in der Torschützenliste der Liga, und UWW wird somit sicher auf Sieg spielen und auch hinten von Beginn an sehr offensiv agieren. Post SV/1 ist aber in guter Form, das wurde zuletzt auch beim Sieg im Trainingsspiel gegen Waidhofen gezeigt. Besonders auffällig dabei war die wieder erstarkte Deckung, die ja zuletzt das Lindenblatt auf der Postschulter gewesen ist. Mit einer ähnlichen Deckungsleistung, der druckvollen zweiten Welle samt dem kreativen Angriffspiel geht Post SV/1 als Favorit ins Rennen. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden, beim Wiener Cup vor etwa drei Wochen (Hier geht's zum Spielbericht) endete ja mit klarem Postsieg. Gunnar Finck und René Wenk sind wieder fit und dabei.
Unser Tipp: Verschlafene Gesichter beim Eintreffen Sonntag früh in der Halle, dann ein klarer Heimsieg für Post SV/1 und sehr zufriedenstellende Deckungsarbeit.

Post SV/2 - Post SV/3
Im dritten Duell der Post Mannschaften treffen nun zum allerersten Mal unsere Zweite und unsere Dritte aufeinander. Post SV/3 will nun endgültig mit einem Sieg in der Wiener Liga ankommen, und ist für die Partie gut vorbereitet. Die Werfer sind in Form, vor allem Partick Weber und Harald Kolroser treffen sehr gut. Tormann Andi Schimanek ist in seiner momentanen Form ein wirklich sicherer Rückhalt und die Kondition der Mannschaft sicher für das Spiel ausreichend. Wird man den großen Coup schaffen? Dagegen spricht, dass Post SV/2 auch in guter Form ist. Mario Kustura gelingt momentan alles, er hat in 2 Spielen 19 Tore geworfen. Die Mitspieler sind sehr gut eingestellt, die Deckung ist mit Neuzugang Wolfgang Stockmayer verstärkt wordenund Torhüter Gerhard Bayer ist wie in den letzten Jahren ein Bollwerk. Aber vor allem tritt man erstmals in der Saison so gut wie komplett an, nur Kristian Kristic ist noch rekonvaleszent und Wolfgang Straka ist verhindert.
Unser Tipp: eine sicherlich spannende Partie, mit Vorteilen für die routinierteren Post SV/2. Und mindestens 2 Sprints innerhalb der 60 Minuten.


HSV -
Tecton WAT Atzgersdorf

Der Ausgang dieser Partie lässt sich besonders gut erahnen, mit Hilfe der Spielstatistiken. HSV hat bisher 4 Punkte, hat beide Spiele knapp gewonnen, jeweils mit 2 Toren Unterschied. Atzgersdorf hat bisher null Punkte, hat (allerdings gegen zwei Topteams) einmal -29 (!) und einmal -12 verloren. Jetzt kommt es aber faustdick: Platz 1 und Platz 3 der bisher meistbestraften Spielern der Liga gehört den Atzgersdorfern Matthias und Gregor Mayer. Matthias hat in 2 Spielen 1 Gelb, 4 mal 2min und 1 mal Rot gesammelt, auch Gregor kommt auf beachtliche 2 mal Gelb und 2 mal 2min. Auch Mannschaftskollege Marcus Steghofer hat schon 2 mal 2min. Im Gegensatz dazu der HSV, der in den zwei knappen Partien immer äußerst diszipliniert spielte und insgesamt erst auf drei 2min Strafen kommt. Desweiteren ist der HSV im Angriff sehr schwer auszurechnen, es spricht für sie, dass die Torschützen sehr gleichmässig verteilt sind. Jeder ist in der Mannschaft für ein Tor gut, und dies führte letztendlich auch zu den 2 Siegen. Bei Atzgersdorf ist Günther Fiala kaum zu stoppen, er erzielte in 2 Spielen imposante 19 Tore. Aber dann kommt lange nichts. Atzgersdorfs Torschütze Nummer 2 erzielt im Schnitt 3 Tore und die Nummer drei 2,5 pro Spiel. Und jetzt ratet einmal, wer zweit- und drittbester Torschütze sind? Genau, unsere Strafenkaiser Matthias und Gregor Mayer! Die sitzen doch dauernd auf der Bank, bitte was tun denn dann die anderen Feldspieler von Atzgersdorf? Jedenfalls nicht Tore werfen.
Unser Tipp: Sieg für den HSV, der sich heuer stark präsentiert. Je nachdem, wie gut man Fiala im Griff haben wird, und je nach wie viele Minuten die Atzgersdorfer zur Abwechslung mal vollständig mit 6 Feldspielern spielen dürfen, ist von stabilem Sieg bis zum Schützenfest des HSV diesmal alles drin.


SG WAT15 M-HB WW - aon Fivers/1B

Aufsteiger aon Fivers 1/b ist noch nicht ganz angekommen. Im Auftaktspiel gegen Floridsdorf noch ein erretteter Punkt, dann die schmerzhafte Niederlage im Spiel geegn Post SV/2. Noch läuft es nicht ausreichend rund. Auch der als Tormaschine geholte Markus Szvetits hat wohl die Liga unterschätzt. Nur durchschnittlich 4 Tore pro Spiel lässt seine Kondition zu. Da wird es gegen die in ihrer Heimhalle antretenden jungen Wilden von Fünfhaus/West Wien ganz schwer. In der Deckung stehen diese diszipliniert, haben erst drei 2min Strafen erhalten, im Konter sowie der 2.Welle sind sie bombenstark. Hier pausiert der SCchreiber und macht einen kleinen Sonderapplaus für die tollen Gegenstosspässe von Tormann Stefan Gangel. Oskar Zorell wirft im Schnitt pro Spiel 10 Tore, auch Stefan Zlatkovic hat schon 13 Tore geworfen. Es spricht also fast alles für einen Heimsieg des Tabellenführers.
Unser Tipp:
Die Fusionsmannschaft brennt auf Revanche von der 23-21 Niederlage gegen die Fivers im Cup, tritt topfit als Tabellenführer zuhause an. Da werden auch die Chancenvernichter aus Margareten schlechte Karten haben. Sieg Fünfhaus, und wenn die Fivers nicht aufpassen, sogar ein fürchterlich hher.

HIER GEHT’S ZUM GESAMTEN SPIELPLAN DER WIENER LIGA


Alle Spielberichte der Post Mannschaften gibt es online auf www.post-handball.at.
Die Statisktiken gibt es unter Menüpunkt "Tabelle".

2.Runde: Post SV/3 - Post SV/1

Patrick Weber
Patrick Weber: kaum zu stoppen, 6 Tore


Ludwig Flöck
Ludwig Flöck: sehr geschickte Kreissperren

Post SV/3 - Post SV/1 24:32 (15:14)

 

Die "völlig Unkonzentrierten" gewannen gegen die "motivierten Konzentrierten", weil sie sich in den letzten 14 Minuten doch noch konzentrierten. Keine der beiden Mannschaften war nachher richtig glücklich, aber für die Zuschauer bot die Partie viele aufregende Szenen. Post SV/1 nimmt die 2 Punkte mit, und haben dies ihrem großen Kader und der damit verbundenen Kraftreserve zu verdanken. Denn es war keinesfalls das eindeutige Duell des gerade erst Aufgestiegenen gegen den Titelaspiranten.

Schon vor Spielbeginn kam echte Derbystimmung auf, viel stärker als in Runde 1 zwischen Post 1 und 2. Denn beide Mannschaften hatten für diese Partie Urpostler reaktiviert, bei Post SV/3 liess es sich Norbert Klicha nicht nehmen, die Mannschaft wieder zu verstärken, und seitens Post SV/1 gab Lukas Steiner ein Comeback. Die Stimmung vor dem Spiel war gut, trotz der Aufwärmmusik. Wie es der CD gelang von einem Camp für osteuropäische Junior-Gay-Stripper in der Post Halle zu landen ist unklar, aber böse Zungen behaupten, sie hätten auf der CD Spuren von "KiBa" sowie von "Eisbiene" gefunden.

 

Post 3 - Post 1
Spielte eine Riesenpartie: Andi Schimanek im Tor von Post SV/3

 

Schon in Minute 1 erzielte der am rechten Aufbau beginnende Norbert Klicha das 1:0 für Post SV/3. Die Führung sollte Post SV/3 in dieser Halbzeit nicht mehr aus der Hand geben, mit 10:6 lag man in Minute 19 schon klar voran. Post SV/3 war von Spielertrainer Harald Kolroser clever eingestellt worden. Mit extrem langen Angriffen forderte man die Ungeduld der Einsermannschaft heraus, und sobald sich Lücken ergaben wurden diese - meist von den drei Routinierten Schützen Kolroser, Klicha und Weber - ausgenützt. Ludwig Flöck stellte ihnen gute sperren und die Aussen der Angreifer waren angewiesen, bei Abschluss sofort im Sprint nach hinten zu arbeiten, um Konter zu vermeiden.

Post SV/1 spielte wie gewohnt mit einigen Wechselspielern in Angriff/Deckung, und die Angriffspieler spielten relativ brav. Die Deckung von Post SV/3 bekam Probleme mit den schnell einlaufenden Flügelspielern, und so spielte man fast ausschliesslich mit Übergängen auf 2 Kreisspieler, welches meist mit Torerfolg abgeschlossen werden konnte. Aber die Deckung der Ersten spielte zeitweise nicht ligatauglich, bekam die drei Hauptwerfer der Dreier nie in den Griff und kassierte auch laufend Tore. Dazu kam ein an diesem Abend überragender Andi Schimanek, der das Tor der Dritten auch in den unmöglichsten Situationen sauber halten konnte. Er kennt ja viele Spieler der ersten lange genug, und hat prächtig gahalten, was die immer höher werdende Post SV/3 Führung ermöglichte.

 

Post 3 - Post 1
Ãœberraschend offensive 5-1 Deckung von Post SV/3


In der Halbzeitpause raufte sich die erste nochmal zusammen, und Trainer Jimmy Hirnschall schickte immer wieder neue Konstellationen in das Spiel. Nachdem dreimal der Ausgleich geglückt war, konnte Gustavo Fernandez in der 40.min mit einem souverän verwandelten Siebenmeter erstmals die 17:18 Führung der Ersten erzielen. Danach eine Schlüsselszene, Norbert Klicha bekam eine 2min Strafe aufgebrummt, und in Unterzahl musste der mit Flügelverteidigung völlig überforderte Ivan Mijic nach einer brutalen Attacke an Matthias Berger mit Rot vom Feld. Ivan muss sich schleunigst eine neue Art der Verteidigung auf dieser Position einfallen lassen, schon im Cup sah er für eine verdächtig ähnliche Aktion auch schon Rot.

Ab diesem Moment schwanden bei Post SV/3 sichtlich die Kräfte, und eine mit diesen Spielern noch nicht oft zusammengestellte Post SV/1 Formation spielte erfrischend locker und hochkonzentriert, und erspielte bis zum Spielende einen souveränen 8 Tore Unterschied.

Das Spiel endet mit einem Ergebnis, dass dem Spielverlauf nicht so ganz entspricht. Denn Post SV/1 weiß, dass so der Meistertitel nicht möglich sein wird. Post SV/3 hingegen zeigt, dass das Ziel Klassenerhalt für sie absolut machbar sein wird.

 

Post 3 - Post 1
Symbolträchtig: Post SV/1 in der ersten Halbzeit hinten.

 

Post SV/3: Andreas Schimanek (1), Erich Mühl; Harald Kolroser (6), Stjepan Pusic, Norbert Klicha (6), Ivan Mijic, Ludwig Flöck (1), Patrick Weber (6), Stefan Ergoth, Matthias Czerwenka, Danijel Mrakovic (2), Harald Keller (2)

Post SV/1: Florian Sonntag, Srecko Jovecic; Peter Hofer (5), Lukas Steiner (3), Gunnar Finck (2), Raphael Schneeberger (6), Robert Rössler (2), Günther Maderböck (2/1), Matthias Berger (1), Wolfgang Rothauer (2), Gustavo Fernandez (7/4), Jan Lengelsen (1), Osman Ahmad (1)

 

STIMMEN ZUM SPIEL:

Ludwig Flöck (Post SV/3): Für uns war es eine große Herausforderung, gegen die "Erste" zu spielen, wir sind sehr motiviert an die Sache herangegangen, zumindest so lange, wie die Kraft da war. Wir haben uns bis zur 45.min gut verkauft für die Wiener Liga, danach ist dann aber die körperliche und technische Überlegenheit der Ersten zu tragen gekommen, und wir wurden daher klar besiegt. Erstaunlicherweise haben wir ja einen sehr interessanter Kader zusammenbekommen. Eigentlich hätte man uns ja viel mehr Probleme vorausgeahnt, aber wir trainieren und arbeiten sehr gut. Wenn wir jetzt auch noch die Jungen besser einbauen und in den für uns wichtigen Spielen komplett auftreten, können wir diese auch gewinnen und uns somit in der Wiener Liga halten. Es ist sehr wichtig für den Verein, mehrere Mannschaften zu haben, sodass jedes Jahr neue junge Spieler je nach Niveau in die verschiedenen Mannschaften eingebaut werden können.

Raphael Schneeberger (Post SV/1): Wir haben den Gegner total unterschätzt, und vor allem die Routiniers Norbert Klicha und Andreas Schimanek haben ihre alte Klasse wieder unter Beweis stellen können. Es ist nach der Partie ganz klar, dass von unserer Deckung mhr Aggressivitär verlangt werden muss. Bei unserer tollen Trainingsbeteiligung sollte dies im Training geübt werden, und dort schon mit mehr Einsatz und Härte egarbeitet werden.

 

Nächste Woche heißt es wieder Sonntags früh aufstehen, denn schon um 10.25 empfängt Post SV/1 Union West Wien. Post SV/1 will die Tabellenführung und unbedingt 2 Punkte. Im Anschluss daran um 11.50 gibt es das dritte interne Postduell zwischen Post SV/2 und Post SV/3. Nach der Auftaktpleite hat ja Post SV/2 jetzt den ersten Sieg einfahren können, im nächsten Spiel ist auch Bomber Thomas Gangel wieder zurück. Post SV/3 hat zweimal brav gekämpft und unglücklich verloren und will nun sicher die ersten beiden Punkte einfahren.

 

DER GESAMTE SPIELPLAN DER WIENER LIGA

Florian Sonntag
Florian Sonntag, stark, trotz schlechtem Block



Gustavo Fernandez
Gustavo Fernandez: argentinische Radaraugen, 7 Tore

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Aufgeschnappt ...

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