2007/2008

Rundenvorschau 12

Nach einigen Einzel- und und Nachtragsspielen, sowie vorgezogenen Runden kommt es nun wieder einmal zu einer vollständigen Runde in der Wiener Liga. Besonders freuen wir uns auf die Tripleveranstaltung am Samstag inklusive dem Handballfest (HIER GEHTS ZUR EINLADUNG). Bei der sehenswerten Tripleveranstaltung bekommt man mit West Wien 1b, Fünfhaus, Post SV/1 und Post SV/2 die momentanen Top 4 Teams der Liga zu sehen. Dazu kommen die Überraschungsmannschaft der Saison, der HSV, sowie die unberechenbaren und heiß geladenen Post SV/3. Am sonntag wird die Runde dann fertiggespielt, mit Union West Wien gegen Floridsdorf sowie Atzgersdor gegen die Fivers. Die Runde wurde beobachtet und analysiert von niemand geringerem als Postspieler Peter Hofer.


Die gesamte Runde im Ãœberblick:

Wiener Liga, Runde 12

 

Post SV/2 - Union West Wien/1B (Posthalle, Sa, 16:35 Uhr)
Post SV/3 - SG WAT15 M-HB WW (Posthalle, Sa, 18:00 Uhr)
Post SV/1 - HSV (Posthalle, Sa, 19:25 Uhr)
Union West Wien - W.A.T Floridsdorf (Hollgasse, So, 14:40 Uhr)
Tecton WAT Atzgersdorf - aon Fivers/1B (Steinergasse, So, 17:15 Uhr)

 

Post SV/2 - Union West Wien/1B

Post SV/2 - Union West Wien/1B

Ein ganz heißes Duell eröffnet die Triplveranstaltung, und niemals würde ich es mir erlauben, lächelnd von "Steinalt gegen Steinälter" zu reden. Das Team von Union West Wien 1/b kann - sieht man sich bisherige Resultate an - unbarmherzig gegenüber anderen Teams wirken, aber Post SV/2 tendieren sie regelmässig zu unterschätzen. Und das werden sie auch diesmal tun, endete das Spiel am 2.Dezember doch mit einer 36:24 Klatsche für die noch älteren Herren, umrandet aber von fehlenden Schlüsselspielern bei Post, sowie nervlichen Aussetzern und Amokschiedsrichterkritik. Voll aufgestellt und voll konzentriert gehört aber Post SV/2 auf jeden Fall zu den wenigen Teams, die WW 1/b tatsächlich fordern, und an einem sonnigen Sonnentag auch gar schlagen könnten. Vorausgesetzt natürlich eine völlig ohne Stützen antretende WW-Mannschaft, die irgendwie sehr viel Pech hat. Und von den Schiedsrichtern klar benachteiligt wird.

Mein Tipp: ich hoffe, dass meine alten Kameraden von Post SV/2 ein Wunder erzwingen können, aber befürchte, dass WW 1/b weiterhin den Tick stärker ist. Aber ich erwarte mir eine tolle kämpferische Leistung der Postler, und ein denkbar knappes Resultat, nämlich "nur" einen 30:31 Auswärtssieg für West Wien 1/b.

 

Post SV/3 - SG WAT15 M-HB WW

Post SV/3 - SG WAT15 M-HB WW

Nun, am Papier scheint die Partie schon entschieden. Der Zweite gegen den Zehnten, das letzte Spiel endete 45:20 für Fünfhaus. Auch nach drei tollen und knappen Post SV/3 Partien, in denen man jedesmal auch siegen hätte können, so stehen diesmal die Zeichen nicht so gut. Die konditionell klar überlegenen Fünfhauser können gegen den Tabellenletzten ihr berüchtigtes Konterspiel auspacken, und gegen die konditionell schwachen Postler vermutlich leichte Tore erzielen. Zu allem Überfluss fehlen bei den Hausherren auch der in den letzten Partien stark haltende Tormann Andi Schimanek sowie Routinier Norbert Klicha. Somit wäre es eine Riesenüberraschung, wenn Post SV/3 diesmal auch so knapp dabei wäre. Andererseits wirbeln im Angriff Neuzugang Sebastien Ojeva und Christoph Balka immer stärker, und auch Torgarant Patrick Weber wird bestimmt zu seinen Toren kommen. Die Post SV/3 Deckungsleistung sowie ihre Motivation beim Zurücklaufen wird also den Spielverlauf und das Resultat prägen.

Mein Tipp: Post SV/3 wird lange Angriffe spielen und sich gut verkaufen, aber nach jedem Fehlwurf unweigerlich ein Kontertor erhalten. Das wird das Spiel schon in Hälfte 1 entscheiden, mein Tipp ist 35:23 Auswärtssieg Fünfhaus.

 

Post SV/1 - HSV

Post SV/1 - HSV

Bei Post SV/1 ist man im Jahr 2008 noch nicht voll auf Touren gekommen. Zuerst das Turnier in München, dann ein denkbar knapper Sieg gegen Schlusslicht Post SV/3 udn dazu die Verletzungsmisere. Neben dem Ausfall von Wolfgang Rothauer (Kreuzbandriss hinten) fehlt auch Raphael Schneeberger mit Fingerbruch. Trotzdem brennen die Postler auf hohe Siege, die den Meistertitel in der Rückrunde ermöglichen sollen. Da kommt ihnen der HSV gerade recht. Diese wurden letztes Wochenende von Floridsdorf trotz lange ausgeglichenem Spiel letztendlich zerbombt, und auch das Spiel zuvor gegen Union West Wien verliessen sie als Verlierer. Die Postler müssen also die gefürchteten Konter von Mathias Taxer sowie die Würfe von vor allem Manfred Amsüss unterbinden, um dann ihr eigenes Spiel durchzuziehen und zu gewinnen. Und dafür stehen die Chancen in der eigenen Halle nicht so schlecht.

Mein Tipp: Es wird wieder zäh beginnen, wie bei fast allen HSV Spielen, und lange Zeit wird kein Team davonziehen können. Doch dann wird es irgendwann knallen, und Post SV/1 wird mit ein paar schnellen Konter- sowie 2.Welletoren ein paar Tore Vorsprung herausarbeiten können, und den Vorsprung bis zum Spielende nicht mehr hergeben. Ergebnistipp: 31:23 für Post.

 

Union West Wien - W.A.T Floridsdorf

Union West Wien - W.A.T Floridsdorf

Beide Vereine haben heuer einen Sieg und eine Niederlage erlitten. Zum Vergleich: UWW verlor gegen die favorisierte West Wien 1/b 28:46 und Floridsdorf gegen die favorisierten Fünfhauser mit 39:21. Aber beide konnten heuer gegen den HSV gewinnen, UWW mit 23:29 und Floridsdorf sogar mit 24:39. Das sagt schon einiges über die Offensivstärke der von Spielertrainer Günter Grafelmann gut aufgestellten Floridsdorfer Offensivreihe aus. Peter Zivica und auch Francis Pavic sind torgefährlich wie eh und jeh. Im Defensivspiel kann die Abwehr immer wieder Schwächen zeigen. Bei den UWW-lern verlässt man sich auf die Wurfstärke von Lukas Keusch, zeigt aber als gesamtes Team oft unkonzentrierte Phasen in Offensive sowie Defensive. Von den bisherigen Saisonleistungen her ist WAT Floridsdorf in dieser Partie zu favorisieren.

Mein Tipp: Das Spiel wird geprägt von Einzelaktionen der herausragenden Offensivspieler auf beiden Seiten. Taktiken (Manndeckung?) können das Spiel wesentlich beeinflussen, jedoch stellt Floridsdorf meiner Meinung nach die bessere Defensive samt die besseren Torleute. Daher Auswärtssieg Floridsdorf 28:35.

 

 

Tecton WAT Atzgersdorf - aon Fivers/1B

Tecton WAT Atzgersdorf - aon Fivers/1B

Die Atzgersdorfer haben heuer erst einmal gespielt, und am 13.1. gegen Tabellenführer West Wien 1/b eine -15 Niederlage ingefahren, in ihrem letzten Spiel davor gingen sie vor Weihnachten auch gegen den Tabellenzweiten Fünfhaus mit-15 unter. Würde das Gesetz der Serie hier zum Tragen kommen, wäre das nächste Spiel der Atzgersdorfer schnell getippt. Aber gegen Aufsteiger aon Fivers 1/b sind die Karten neu gemischt. Die Fivers haben in diesem Jahr beide Spiele gegen Post SV Teams gespielt, und dabei gegen Post SV/2 mit 4 Toren verloren, und gegen Post SV/3 mit 2 Toren gewinnen können. Sie wirken schon um einiges eingespielter als zu Saisonbeginn, sind allerdings stark abhängig von der Tagesform von Bomber Markus Szvetits. Aber gut, das sind die Atzgersdorfer sicherlich auch, in ihrem Fall von der Form von Bomber Günther Fiala. Die einzige bisherige Begegnung zwischen den beiden in der Wiener Liga endet mit einem klaren 32:24 Erfolg der Fivers. Und noch etwas auffälliges ist passiert: dominierten diese beiden Teams mit ihren Einzelkämpfern doch lange klar die Bad Boys Liste der Liga, so wurden sie alle inzwischen von anderen Spielern überholt.

Mein Tipp: Eine immer ruppiger werdende Partie, die von Toren und Einzelleistungen der zwei Bomber bestimmt wird. Im Endeffekt wird sich die Routine aber gegen die Jugend klar durchsetzen, ich glaube an einen 20:29 Auswärtssieg der Fivers.

 

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HIER GEHT’S ZUM GESAMTEN SPIELPLAN DER WIENER LIGA


Alle Spielberichte der Post Mannschaften gibt es online auf www.post-handball.at.
Die Statisktiken gibt es unter Menüpunkt "Tabelle".

11. Runde aon Fivers 1/b - Post SV/2

aon Fivers 1/b - Post SV/2 30:34 (14:17)

 

Zwei der drei routiniertesten Mannschaften der Liga traten gegeneinander an, und es stand schon im Vorfeld fest, dass das Spiel nicht im Tempogegenstosspiel entschieden würde. Beide Teams traten mit kleinem Kader an, bei beiden Teams fehlten wichtige Spieler. Die Fivers traten ohne ihren zuverlässigen Bomber Markus Szvetits an, während unsere Postler auf den erkrankten Tormann Gerhard Bayer, die Verletzten Kristian Kristic und Alfred Hudler sowie Thomas Fournier und Daniel Cebin verzichten mussten.

11 Minuten bis zum Spielstand von 5:5 ging die Partie hin und her, danach konnte Thomas Gangel mit 2 verwerteten Siebenmetern die 5:7 Führung rausholen. Als er in Minute 15 mit dem 6:8 gerade sein fünftes Tor in Folge geschossen hatte, stellten die Fivers auf Manndeckung um. Doch anstatt die Postler damit zu entschärfen, schaffte diese Maßnahme mehr Räume, die von den Postlern geschickt ausgenutzt wurden. Mit einer guten mannschaftlichen Leistung wurden immer wieder Lücken gefunden, und im 1 gegen 1 entweder Tore erzielt oder Siebenmeter herausgeholt, die dann allesamt verwandelt wurden.

Herausragender Postler war neben dem unfassbaren Serien-16-fach-Torschützen Thomas Gangel (darunter all seine 9 Siebener) auch Alex Moderc , der aus dem Spiel selbst 5 Tore erzielen konnte und 8 Siebener herausholte. Stabiler Sieg also und somit stimmt die Marschrichtung von Post SV/2, die in der Rückrunde nochmal attackieren wollen.

 

Kader Post SV/2:
Wolfgang Straka; Martin Ilchev (2), Alexander Moderc (5), Thomas Gangel (16/9), Kurt Einzinger (1), Peter Haidvogel (5), Michael Plaschko (2), Mario Kustira (3/2)

Kader aon Fivers 1/B:
Davor Simic, Miroslav Sekulic; Klaus Kothova (3), Ferdinand Steinböck (10/5), Franz Plenk (5), Peter Köstler (3), Lukas Mahn (3), Patrick Lenk (3), Roland Schreibeis (2), Christoph Schmidt, Diego Gegele

 

 

 

7.Runde Post SV/1 - Union West Wien 1/b

Post SV/1 - Union West Wien 1/b 29:34 (11:18)
(Nachtrag zur 7.Runde von Ossi)

 

Wie schon in der Rundenvorschau angekündigt, wurde das Spitzenspiel in der Posthalle zwischen Post SV/1 und West Wien 1/b ausgetragen. Mit diesem Wissen gingen die Postler auch äußerst Motiviert ins Spiel. Trainer Jimmy Hirnschall hatte beim Abschlusstraining die Qual der Wahl 14 Spieler (18 standen zur Auswahl) zu selektieren, die um den Sieg spielen sollten.

Die Partie begann noch recht ausgeglichen, doch nach dem 2:2 entwickelte sich das Spiel so, wie es sich die Post Truppe eben nicht vorgestellt hatte. Im Angriff lief wenig zusammen, und die West Wien Spieler konnten bis zur 10. Minunte mit 2:8 davonziehen. Ab diesem Zeitpunkt war in den Gesichtern aller Spieler zu erkennen, dass wir nicht als Sieger vom Platz gehen würden. Gekonnt wurde der Vorsprung von der Routine der West Wiener verwaltet, auch wurden unsere Spielzüge gut gelesen, und prompt unterbunden. Dies hatte leider zu Folge, dass wir danach den Spielaufbaumit zu vielen nicht immer von Erfolg gekrönten Einzellaktionen gestalteten, und den Torhüter der Gegner richtig warm schossen. Das Spiel plätscherte dahin, aber die Post-Deckung stand immer wieder zu offen und ermöglichte somit zu leichte Treffer. Da half auch der taktische Deckungs-/Angriffswechsel nicht.

Nicht unerwähnt sollten die Schiedsrichter bleiben, die zwar nicht Schuld an der Niederlage waren, doch ihre recht einseitige Auslegung der Strafen war auch nicht hilfreich für unser Spiel. Dass die Routine der West Wiener immer wieder zu Strafzeiten führen kann, ist altbekannt, doch mit mehr Erfahrung hätten die Schiedsrichter wohl auch gesehen, dass einige Strafen nicht zu verhängen gewesen wären. Durch diese Einseitigkeit zu Ungunsten der Post-Mannschaft wurde der Frust größer, und das Spiel, welches eben nun leider nach 10min entschieden war, auch gehässiger. An diesem Tag war die West Wiener Mannschaft eindeutig die bessere, und hat sich den Sieg völlig verdient.

Fazit dieser Partie :
Um West Wien 1/b schlagen zu wollen, muss die Deckung fehlerfrei agieren. Das Angriffsspiel muss konsequenter sein, und die Schiedsrichter sollten auch abgebrühter auf die „Tricks“ der West Wiener reagieren. Positiv waren zu erwähnen die zwei Comebacks in der Aufbaureihe (nach ihren Knöchelverletzungen). Während das von Peter Hofer recht eindrucksvoll mit 7 Toren gestaltet wurde, lief das von Jan Lengelsen nicht so erfolgreich. Hier zeigt sich die Unerfahrenheit eines jungen Spielers, sich fit zu melden, obwohl eine derartige Belastung eindeutig zu früh kam.
Das erfreulichste bei dieser Triple Veranstaltung war, das man den Abend mit den Post Oldies ausklingen lassen konnte.

 

Kader Post SV/1:
Peter HOFER 7, Rene WENK 6, Thomas BOBENS 4, Gunnar FINCK 3, Jan LENGELSEN 3/1, Lukas STEINER 3, Gustavo FERNANDEZ 2/2, Günther MADERBÖCK 1, Matthias BERGER, Robert RÖSSLER, Raphael SCHNEEBERGER, Florian SONNTAG, Robert STUTZENBERGER, Christoph WEBER

Kader Union West Wien 1/B:
Bernhard BEYER 5, Daniel DÖLLER 4, Thomas FELSENSTEIN 4/2, Klaus KÜMMEL 4, Emanuel THANHOFFER 4, Stefan UHER 4, Philipp WALLISCH 4, Philipp ENZELBERGER 3, Wolfgang HIGATZBERGER 2, Theo ENZELBERGER, Martin MAJEK

11. Runde Post SV/1 - Post SV/3

Wolfgang Nimshaus
Wolfgang Nimshaus:
spielerisch starkes Debüt

Patrick Weber
Patrick Weber:
auch diesmal kaum zu stoppen

Post SV/1 - Post SV/3 26:24 (12:8)

Post 1 - Post 3

 

Post SV/3 hat sich für 2008 viel vorgenommen. Vor allem möchte man in der Rückrunde der Wiener Liga genug Punkte sammeln, um sicher den Klassenerhalt zu schaffen. Und gleich im ersten Spiel gegen den "großen Bruder" Post SV/1 zeigten sie deutlich, dass das ein realistisches Ziel ist.

Die komplette Aufstellung von Post SV/3 inklusiver aller Routiniers wie Weber, Kolroser, Klicha, Flöck wurde durch die immer gefährlichen Christoph Balka sowie den französischen Neuzugang Sebastien Ojeva ergänzt. Währenddessen trat Post SV/1 leicht ersatzgeschwächt an, die Spieler Raphael Schneeberger (saß mit verletztem Daumen auf der Bank), Thomas Bobens, Gustavo Fernandez, Gunnar Finck sowie Christoph Weber waren nicht dabei. Dafür gab Heimkehrer Wolfgang Nimshaus sein Comeback (Hier gehts zum Interview), und auch Manfred Perthold konnte zu einem Einsatz motiviert werden.
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Post 1 - Post 3

 

Das Spiel begann, wie von der Einser befürchtet. Post SV/3 spielte lange, geduldige Angriffe, und die an diesem Tag nie gut postierte Deckung von Post SV/1 bekam trotz direkter Manndeckung von Bomber Patrick Weber Probleme mit den überraschend spritzigen Aufbauspielern der Dreier. Post SV/3 ging nach schönem Kreispass von Sebastien Ojeva durch Ludwig Flöck mit 0-1 in Führung und Post SV/1 rannte danach 15 Minuten lang immer wieder nur dem Ausgleich hinterher, statt wie erhofft, die Partie zu drehen und davonzuziehen. Weshalb Trainer Jimmy Hirnschall nach einer knappen Viertelstunde die gesamte Aufbauline ersetzte. Die neue Formation mit Jan Lengelsen, Robert Rössler und Manfred Perthold brachte endlich den erwünschten Schwung. Lengelsen war es auch, der mit einem Doppelschlag die erstmalige Führung der Ersten bzw .gleich auch das 7:5 erzielte. Partick Weber was bisher entschärft und erzielte erstmals in Minute 18 mit dem 7:6 sein erstes Tor aus dem Spiel.

 

Post 1 - Post 3

 

Die neuen Spieler bei der Ersten sorgten für eine stabile Deckung und ein frisches Gegenstosspiel, weshalb dann über 9:6 die komfortable Pausenführung von 12:8 herausgeschossen werden konnte. Die 5 Tore dieser Phase wurden allesamt von dem sehr gut spielenden Robert Rössler und Lukas Steiner erzielt. Post SV/3 haderte trotz permanenter Spielerrotation schon mit der Kondition, und einem hohon Sieg der Ersten stand zu diesem Zeitpunkt nichts im Weg.

 

Post 1 - Post 3

 

Nach drei Minuten in der zweiten Halbzeit war die Partie entschieden, dachte man. Die erste hatte den Vorsprung auf 15:8 erhöht. Nun wechselte man schon Tormann, Robert Stutzenberger ersetzte den inzwischen immer besser ins Spiel gekommen Florian Sonntag. Die Partie stagnierte nun und plätscherte nun mit Trainingsspielcharakter dahin, beide Mannschaften machten Fehler um Felher und liessen immer wieder leichte Tore zu. Der 7-Tore Vorsprung von Post SV/1 hielt aber stabil, nach 44 Minuten stand es 21:14 und weiter ging es zu 23:16 nach 47 Minuten. Zehn Minuten vor dem Ende konnte Günther Maderböck sogar mit dem 25:17 den erstmaligen 8-Tore-Vorsprung herausholen. Aber danach passierte, das womit eigentlich niemand mehr gerechnet hatte, es änderte sich plötzlich noch alles.Â

 

Post 1 - Post 3

 

Irgendwie bekamen die Spieler der Ersten den Ball vorne nicht mehr ins Tor, und gleichzeitig kassierten sie in dieser hektisch werdenden Phase plötzlich mehrere unnötige 2-min Strafen. In der 53. Minute kam Post SV/3 durch Ivan Mijic mit 25-19 auf 6 Tore heran, eine Minute später schoss Wuipi Nimshaus das 26:19, und somit wieder den 7-Tore Vorsprung heraus. Das sollte aber das letzte Tor der Ersten an diesem Abend gewesen sein. Anders die Dritte, die jetzt nochmal ihre Kräfte mobilisierte und sich Tor um Tor herankämpfte. Eine Minute vor Ende schoss man das 26:24 und stellte auf Manndeckung um, was fruchtete. Aus dem gewonnenen Ball und dem Angriff konnte ein Siebenmeter rausgeholt werden. 40 Sekunden von Schluss versagten aber Patrick Webers Nerven, und er schoss den Heber an die Latte. Danach gelang es der Ersten sich über die Zeit zu retten., der knappe plus zwei Sieg war mit Ach und Krach ins Trockene gebracht worden.

 

Post 1 - Post 3


Das Fazit des Spiels: Trotz des ärgerlichen sowie teilweise unterklassigen Spielverlaufs ein Traumresultat. Post SV/3 nimmt die fix eingeplanten zwei Punkte mit, und ist weiterhin im Rennen um den Titel. Post SV/3 sind sich nun klar bewusst, dass sich ihr Spiel schon sehr gesteigert hat, und ihre Spieler in der Lage sind sich zu motivieren, sowie jeden Gegner zu fordern. Mit der Einstellung von Sonntag abend wird es ihnen ein Leichtes sein, im Kampf um den Klassenerhalt wichtige Punkte zu holen.

 

Kader Post SV/1:
Florian Sonntag, Thomas Stutzenberger; Jan Lengelsen (5), Wolfgang Nimshaus (2), Günther Maderböck (2), Peter Hofer (1), Osman Ahmad (2), Wolfgang Rothauer (1), Robert Rössler (3), René Wenk (2), Manfred Perthold (2), Matthias Berger, Lukas Steiner (6), Raphael Schneeberger

Kader Post SV/3:
Andreas Schimanek, Erich Mühl; Ludwig Flöck (1), Ivan Mijic (3), Patrick Weber (6), Christoph Balka (2), Harald Kolroser (1), Milorad Pantelic (1), Sebastien Ojeva (1), Danijel Mrakovic, Harald Keller (3), Norbert Klicha (4), Matthias Cserwenka (3)

 

Stimmen zum Spiel:

Trainer Jimmy Hirnschall: Nach solch einem Spiel möchte man am Liebsten nicht über Handball reden. Lass uns lieber die 2 Punkte in der Tabelle geniessen. Offensichtlich war die Intensität vom Trainingslager in Deutschland zu hoch, die Mannschaft wirkte erschöpft. Für Post SV/3 hoffe ich, dass sie nach einer solch guten Leistung viel Selbstvertrauen für Punkte im Kampf um dem Klassenerhalt tanken konnten.

Norbert Klicha (Post SV/3): Ich bin sehr zufrieden mit der kämpferischen Leistung unser Mannschaft. In Anbetracht auf Meisterschaftsziele, hoffe ich, dass eure Deckung sich heute ein einmaliges Motivationstief geleistet hat. Und für unsere Meisterschaftsziele hoffe ich, das dies nun der Startschuss für ein paar Punkte für den Klassenerhalt war.

Lukas Steiner (Post SV/1): Die Leistung war maximal beftriedigend. Das ist eben unser großes Manko, wir passen uns immer an das Niveau des Gegners an. Ansonsten war es ein faires Match, ich drücke die Daumen, dass Rothis Verletzung nicht so schlimm ist. Und dann erwarte ich mir eine Sterigerung unserer Spielqualität für die nächsten Spiele.

 

 

 

Sebastien Ojeva
Sebastien Ojeva:
Starkes Debüt, schwer zu halten

Manfred Perthold
Manfred Perthold:
brachte wichtige Ruhe mit Routine

9.Runde Post SV/1 - aon Fivers 1/b

Post SV/1 - aon Fivers 1/b 40:21

 

Post 1 - Aon Fivers 1/B

 

Die Weihnachtsfeier war gut überstanden worden, und die Mannschaft zeigte sich schon am Treffpunkt in bester Laune. Das Spiel wurde aber von allen sehr ernst genommen, immerhin hatten wir die erste Begegnung gegen die aon Fivers im Cup (SPIELBERICHT) noch vor Augen. Es war klar, dass wir den Zusammenhalt und das "Auftreten als ein geschlossenes Team"-Momentum von der Weihnachtsfeier auf das Spielfeld mitnehmen mussten. Vor dem Spiel noch eine kleine Adventsüberraschung, wir durften in der neuen Garnitur Dressen in knackigem Navelina-Blutorangen-Rot einlaufen.

 

Post 1 - Aon Fivers 1/B

 

Von Anfang an war uns klar, dass wir vor allem in der Deckung vollen Fokus auf Markus Szvetits haben mussten. Trotzdem taten wir uns schwer, schlossen vorne zwar relativ souverän ab, bekamen aber hinten dumme Tore und standen etwas unsicher in der Deckung. So stand es in der 7.Spielminute dementsprechend 4:4, als wir endlich aufwachten. Die neu postierte 5-1 Deckung mit Christoph in der Mitte hatte nach sieben Minuten gefunden, und konnte jetzt schön Bälle erkämpfen. Und die darauffolgenden Konter wurden von Günther Maderböck und Lukas Steiner schön verwandelt. So stand es in der 11. Minute dann schon 7:4 und in der 13. Minute dann 10:5. Zu diesem Zeitpunkt begannen wir uns in einen wahren Spielrausch zu spielen, alle waren mit vollem Dampf bei der Sache. Währenddessen taten sich die Fivers im Spiel 5 gegen 5 - Werfer Markus Szvetits wurde inzwischen von uns Manngedeckt - extrem schwer, und wirkten gegen unsere bewegliche und sehr konzentrierte Deckung ideenlos. Mal um Mal erzwangen wir Ballverluste und packten unsere 2.Welle und Konter Spielzüge aus. Nach 21 Minuten stand es dann auch schon 16:6, die Partie war entschieden. Etwa ab dem Zeitpunkt wurde die Post Mannschaft durch ständige Spielerwechsel dauernd verändert, was aber dem Spielrausch keinen Abbruch tat. Ganz im Gegenteil, es waren immer frische Spieler am Feld, die unaufhörlich weiter marschierten. Der breite Kader und die positive Stimmung in der Mannschaft machten gerade eine Sparvereinsauszahlung, was auch der Pausenstand von 21:9 deutlich aufzeigte.

 

Post 1 - Aon Fivers 1/B

 

Nach der Pause begannen die Fivers geschlossen unnötig brutal zu spielen, als ob sie sich tatsächlich auf eine "Schlechter Verlierer" Taktik geeinigt hätten. Wir reagierten verdutzt und nach 33 Minuten stand es 22:12, also lagen wir in dieser Halbzeit 3:1 zurück, und es lag nicht am neu inst Spiel gekommenen Tormann Robert Stutzenberger. Aber wir waren schneller, konditionell besser und hatten heute einen viel größeren Siegeswillen, weshalb wir uns schnell wieder erfingen, die Schläge ignorierten und weiterhin unser Druckspiel aufzogen. Zwei Minuten später stand es 24:12 und wir hatten begonnen, auch in dieser Halbzeit zu siegen. Auf Mitte Aufbau spielte nun Manfred Perthold, der seit dem erfrischenden Comeback gegen HSV eine heiße Post-Aktie ist. Unglücklicherweise verletzte sich Mampf in der Magengegend, udn musste das Spiel vorzeitig beenden. Wir wünschen ihm gute Besserung. In der 37. Minute stand es 26:14, als wir hinten unsere stärkste Phase begonnen. Innerhalb der nächsten 7 Minuten gelang den Fivers kein einziges Tor, während wir unsere Konter perfekt anschlossen und dann mit 30:14 führten. Danach kam eine Phase der Unkonzentriertheit, in der wir unsere Chancen verschlampten und hinten dumme Tore kassierten, vor allem von Markus Szvetits, der die Nachlässigkeiten unserer Deckung schonungslos ausnützte. Somit 31:16, aber nach einem Time-Out waren wieder alle voll bei der Sache, und das hieß heute abend perfekte Deckung und perfekte Konter, ergo innerhalb von 2 Minuten wieder ein Ruck auf 35:16.

 

Post 1 - Aon Fivers 1/B

 

Die Partie hatte nun schon fast von Trainingsspielcharakter, und in unseren Kontern wurden Trickwürfe ausgepackt. Es kam sogar zu einem Naturereignis der größeren Sorte. Wolfgang Rothauer spitzelte dazwischen, schnappte sich einen ihrer unkonzentrierten Querpässe und lief allen im Konter davon. Der Halley'sche Komet kehrt ja immerhin alle 76 Jahre wieder, aber Rothis Konter, den sollte man gesehen haben, sowas kommt nicht so oft vor! Rothi verwarf den Konter, und der Tormann hat wahrscheinlich noch beim nächsten Besuch des Halley'schen Kometen den Abdruck des Balles am Bauch. Was aber bezeichnend für unser Spiel und unseren Willen war, war dass Ossi, trotz dass Rothi ganz alleine und unbedrängt aufs Tor zugelaufen war, mit Volldampf nachgesprintet war, und dann den tatsächlich zurückspringenden Ball aufnahm und verwertete. Dies war ein wunderschönes Symbol für das neue Druckspiel des Post SV. Selbst bei klar entschiedenen Partien in der Schlussphase wird mit Volldampf weiter gekämpft. Somit ist das deklassiernde Ergebnis von 40:21 völlig entsprechend dem Spielverlauf und ein klares Zeichen dafür, dass wir jetzt erst Recht weiter um den Meistertitel kämpfen werden!

 

Post 1 - Aon Fivers 1/B

 

Kader Post SV/1:
Florian Sonntag, Thomas Stutzenberger; Günther Maderböck (9), Osman Ahmad (3), Jan Lengelsen (3), Lukas Steiner (8), Raphael Schneeberger (2), Thomas Bobens (2), Gustavo Fernandez (3/1), Gunnar Finck (1), Peter Hofer (7), Wolfgang Rothauer (2), Manfred Perthold, Christoph Weber (1)

Kader aon Fivers 1/B:
Bastian Holecz, Davor Simic; Claus Kothova (5), Dragan Maksimovic, Ferdinand Steinböck (1), Franz Plenk (2), Harald Fischer (1), Lukas Mahn (1), Manuel Kolar (2), Markus Szvetits (9/1), Patrick Lenk, Peter Eckl

 

Stimmen zum Spiel:

Ahmad Osman: Eine tolle Mannschaftsleistung, die erste und zweite Welle hatdiesmal deutlich besser funktioniert, und alle Spieler haben sich ins Mannschaftsgefüge eingebracht. Der Feinschliff fehlt uns noch, aber wenn wir weiterhin so konsequent und mit so hoher Trainingsbeteiligung arbeiten, dann werden wir unser Saisonziel, den Meistertitel, sicher noch erreichen können.

Trainer Jimmy Hirnschall: Die Mannschaft hat total das Trainingsprogramm der letzten Woche umgesetzt (Anm.: Laufwege der 2.Welle). Momentan haben wir eine Mannschaft mit lauter Leuten, die eine irre Lust auf Handball ausstrahlen, das ist positiv. Heute lag der Schwerpunkt ja auf Konterspiel, und das suchen von Überzahlpositionen. Und das haben wir gut gemacht, haben mit Kopf gespielt, nicht nur mit den Beinen. Erwähnenswert ist auch, dass wir über eine sehr gute Deckung zu den vielen Kontern gekommen sind, also bin ich sehr zufrieden.

Markus Szvetits: Unser Rückzugsverhalten war heute mehr als Bescheiden. Daher haben wir dann auch etwa 20 bis 25 Tore aus der zweiten Welle erhalten. Das war schon sehr gut gespielt von euch. Unser Angriff war vor allem bei meiner Manndeckung und dazu 5 gegen 5 schlicht und ergreifend harmlos, wir produzierten zu viele Fehlwürfe und technische Fehler. Das war die Krux beider ganzen Sache.

 

 

Post 1 - Aon Fivers 1/B
In der Kabine wurden der Sieg und Sunnys Geburtstag gefeiert.

 

Stimmen zu den neuen Dressen:

Peter Hofer: Die Hosen sitzen sehr lose und haben keine Innenhose. Da kamen sich heute einige sehr schottisch vor. Auch die Größen sind skurril, Gustavo spielte in einem Leiberl Größe "XXXXL" was auch immer das bedeuten soll. Farblich sicher etwas gewöhnungsbedürftig, aber wie man heute gesehen hat sind sie jedenfalls extrem schnell. Und das ist ja der Zweck von ihnen.

Markus Szvetits: Ihr hattet doch früher so Gelbe, oder? Die alten Dressen gefallen mir besser. Aber aufgrund der Depression des Spiels hatte ich meinen Fokus nicht ausschliesslich auf eure Dressen. Modisch gesehen...tja wohl eher untere Mittelklasse. Nicht top.

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