2004/2005

3. Runde: Sieg gegen den Wr. Meister

Sensationeller 29:27. Sieg gegen West Wien 1B. Mit dem hat wohl keiner gerechnet. Danke dem Kampfgeist und Fortuna!

Meisterschaftsauftakt: Gelunge Comebacks und Einstände - Routine vs. Spritzigkeit: 1:0

Post SV 1: Wieder mal mit Licht und Schatten präsentierten sich die Spieler der Post 1. Nach einer dürftigen ersten Halbzeit (10:11) begann die Postler die zweite Halbzeit ganz souverän und kassierten in 20 minuten nur zwei tore, führten rasch plus siebe, um sich dann die letzten 10 Minuten wieder auszuruhen - leider. Denn so war das plus drei beim 21:18 Sieg nie gefährdet, die Chance den Floridsdorfer ein gehörigen Denkzettel zu versetzen war wieder mal vertan. Positiv sind die neuen Aktivposten aufgefallen. Der von Graz gekommene linke Flügel Daniel Cebin und Harald Nowak vom AHC Wels vermochten sich gut in Szene zu setzen. Besonders erfreulich sind ich die gelungen Comebacks von Harald Kohlroser und Patrik Weber, die sich auch gleich in die Torschützenlisten eintrugen. Darauf kann man aufbauen. Diese alten/neuen Spieler werden auch in den nächsten Spiele eine wichtige Rolle einnehmen, da Trainer Jimmy Hirnschall auf die verletzten Stammspieler Manfred Perthold, Raphael Schneeberger, Matthias Steiner, Mario Kustura und Rainer Locher nicht zurückgreifen kann.

Post SV/1: CEVELA 4/2, HOFER 4, CEBIN 3, ILCHEV 3, NOWAK 3, BERGER 2, KOLROSER 1, WEBER 1,

Post SV 2: Bereits ab der 15. Minute war die "zweite" Mannschaft mit vier, fünf Toren gegen die Aztgersdorfer voran und ein deutlicher Erfolg kündigte sich an. Halbzeitstand: 6:12 aus der Sicht der Atzgersdorfer. Das folgende Aufbäumen der quirrligeren Atzgersdorfer wurde immer wieder von den tollen Leistungen der Torleute im Ansatz erstickt und so setzte sich die Routine - insbesondere in der Deckung - gegen die Schnelligkeit durch. Die Postler trugen einen ungefährdeten 26:19 Sieg (und das trotz Pickerlverbots!) nach Hernals, wo am kommende Sonntag das "Derby" gegen die Erste wartet - Gott sei Dank mit Pickerl.

Post SV/2: ROTHAUER 8/1, ROTHENBURGER 8, FOURNIER 4, HAIDVOGEL 3, BACH 2, EINZINGER 1 |

Cup Finale - geschafft.

Die Pflicht haben die Postler am vergangenen Wochenende mit dem 28:27 Erfolg gegen die engagiert spielende WAT Floridsdorf erfüllt. Allerdings hätte der Erfolg wie schon im Viertelfinale um einiges höher ausfallen müssen. Die Chance, die Floridsdorfer gleich zu Beginn der Saison vorsorglich in die Schranken zu weisen, wurde augenscheinlich vertan. Nach halbwegs konzentriertem Beginn führten die Postler bereits 11:6, in weiterer Folge wurde aber vorne zu schnell abgeschlossen, während in der Deckung die Zusammenarbeit zwischen Tormann und Abwehr nicht mehr reibungslos funktionierte. Auf diese Weise kamen die Floridsdorfer nochmal heran, zur Pause stand es 13:11. Nach Seitenwechsel gaben die Postler wieder etwas Gas und konnten abermals einen größeren Vorsprung herausspielen. Als einer der insgesamt zwei (!) stärkeren Gegenspieler die Rote Karte kassierte, war eigentlich kaum noch Zweifel angebracht. Dennoch wurde wie bereits in der ersten Halbzeit eine ansprechende Angriffs- durch eine unkonzentrierte Deckungsleistung (16 Gegentore im 2. Durchgang) zunichte gemacht. So konnten die Floridsdorfer bis zum Schluss noch etwas hoffen, am Ende blieb dem Post SV ein letzlich ungefährdeter, aber matter Sieg mit +1 (28:27). Im Finale wartet niemand geringerer als Titelverteidiger und Meister West Wien 1B, gegen den man sich noch um einiges mehr engagieren und taktisch disziplinierter auftreten muss, sonst wird es wohl eine herbe Abfuhr geben. Zumal die Hietzinger wiederum aufgerüstet und mit Patrick Scheve einen weiteren ehemaligen Nationalteamspieler in ihren Reihen haben.

Cup-Finale: Erneute Niederlage gegen den Titelverteidiger

Auch im 3. Cupfinale en suite konnte die Festung Westwien 1B nicht gestürmt werden. Konnte jedoch in den letzten Meisterschaftsspielen gegen die Hietzinger die Partie durchaus offen gehalten werden, gab es diesmal für den Post SV nichts zu erben. Die Westwiener, die sich heuer zum Ziel gesetzt haben, einen Vertreter aus der Handballliga Austria aus dem Hauptbewerb des ÖHB-Cups zu werfen, zeigten von Anfang an, dass sie dieses Match unbedingt gewinnen wollten. So taten sich die Postler von der ersten Minute an schwer, wobei Mario Kustura und Uli Cevela zu Beginn durch ihre Aufbauwürfe den Rückstand nicht zu groß werden ließen. Nach einer Viertelstunde war aber anscheinend das Pulver verschossen, dem Post SV fehlten einige wichtige Mannschaftsstützen, andere waren nicht hundertprozentig fit in die Partie gegangen. So konnte sich Westwien Tor um Tor absetzen, der Pausenstand von 17:10 entsprach in etwa den taktischen und spielerischen Verhältnissen, oft war die Hernalser Deckung nach ein paar schnellen Passes ausgespielt. Die Torhüter ließen das Halbzeitergebnis noch halbwegs erträglich erscheinen. Nach Seitenwechsel präsentierte sich jedoch eine völlig veränderte Post. Plötzlich war eine kompakte Deckung vorhanden, und die gewonnen Bälle konnten per Gegenstoß in Tore umgesetzt werden. Der Rückstand konnte so zu Beginn der zweiten Halbzeit sogar verringert werden. Dann begann aber eine Folge unerklärlicher, teilweise unerzwungener technischer Fehler, die prinzipiell vorkommen können. Da aber das kollektive Zurücklaufen und Unterbinden des gegnerischen Konters ausblieb, war bald klar, dass es diesmal ein ziemliches "Brett" (hohe Niederlage) geben würde. Es fehlte wohl manchmal der Wille oder der Stolz, die Niederlage wenigstens in einem erträglichen Rahmen zu halten. Auch Trainer Jimmy Hirnschall blieben zumindest in personeller Hinsicht nicht viele Möglichkeiten zu reagieren, die Hände waren ihm durch die Personalnot gebunden. Vielleicht ist aber das Endergebnis von 38:20 wie im Vorjahr eine Art Initialzündung für die weitere Saison. Westwien hat die Schwächen des Post SV schonungslos aufgedeckt, jetzt kann man daran gehen, sie auszumerzen. Mitzunehmen aus dem Spiel ist wohl, dass es bei komplettem Kader, konzentriertem Angriffsspiel, totalem Einsatz aller, sowie bei gezielter Vorbereitung auf den Gegner zumindest um einiges knapper hergehen könnte. Bleibt abzuwarten, was aus dem Konjunktiv wird...

Saison 2004: Es geht los

Wir starten durch mit insgesamt 6 neuen Spielern versucht der POST SV heuere der Union West Wien 1B die Zähne zu zeigen,
um so deren Dominanz der letzten Jahre zu brechen.
Nachdem Gerhard Bayer die Post nach leider nur einem Jahr verlassen hat und dessen Abgang schmerzt gibt es einen Heimkehrer zu feiern: Florian Sonntag kehrt vom Zweitligisten WAT Fünfhaus zurück und wird wie gewohnt starken Rückhalt im Tor bieten. Mit Christian Singer konnte darueber hinaus noch ein routinierter und dritter guter Torwart gefunden werden, der im Rahmen des 4. Osterweiterungsturnieres sein Qualitaeten einmal mehr unter Beweis stellte. Ein guter Einstand kann man nur sagen.

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