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Sommerinterview mit Rainer Locher

Rainer LocherWas denkt eigentlich Rainer Locher so im Sommer über...

Vergangene Saison:

Die Saison ist ein bisschen in die Hose gegangen, wir wollten mehr erreichen. Es gab auch viele Verletzte, schon ab der Aufbauphase und dem Vorbereitungsturnier in Giengen. Daher hatten wir mit Personalmangel zu kämpfen. Mit etwas mehr Trainingseinsatz denke ich wären wir imstande, West Wienöfter zu schlagen, das hat man im letzten Spiel gesehen. Aber wir sind in der Saison zu einer Einheit zusammengewachsen, die Truppe ist sehr sympathisch. Ein netter Haufen von den Leuten, und irrsinnig viel Potential dahinter. Negativ ist halt, dass wir keinen Platz weiter oben in der Tabelle erreicht haben. Wir sind eine positive Mannschaft, eine Einheit ohne extravagantenSuperstar, das finde ich wichtig. Eine echte Partymannschaft.

 

Saison 07/08:

Es gibt zwei Verstärkungen bei uns, wenn die Kernmannschaft so bleibt, müssten wir mit den beiden Verstärkungen besser abschneiden. Wenn wir mehr trainieren kommen ja auch die Ergebnisse von selbst. Das Ziel muss ja vom Potential her der erste Platz sein. Bei uns ist oft der Schlendrian drin, West Win zum Beispiel spielen sehr konstant. Wenn bei uns der Schlendrian drin ist, gewinnen wir nicht, sie aber könnten auch mit Schlendrian drin uns schlagen. Aber wie gesagt, vom Potential her muss der Meistertitel das Ziel sein. Um Spass zu haben, muss man gewinnen. Ob wir dann auch tatsächlich aufsteigen wollen ist dann eine andere Frage.

 

Mannschaft Post SV:

Wir haben den besten Tormann der Liga, und sind auf jeder Position gut besetzt, eine homogene Truppe. Ich denke, die Abwehr und die zweite Welle sollten trainiert werden, die Laufwege müssen klar definiert sein, uns fehlen im Spiel oft die leichten Tore. Wir müssen unseren guten Tormann besser ausnutzen, mit einer kompakten Abwehr und daraus resultierenden Kontern. Mit Sunny kann man auch perfekte Konter spielen, 95% der langen Pässe finden ihr Ziel. Und falls der Konter nicht geht, müssen wir in zweiter Welle kommen, da kann man noch viel machen. Unser Mittespieler Uli fällt ja leider eine zeitlang aus. Es braucht einen, der das gut übernimmt. Unser Positionsangriff ist schwächer als der anderer Teams, weil wir keinen echten Bomber haben, und daher brauchen wir die organisierten Angriffe.

 

Persönliche Stärken/Schwächen:

Ich bin universell einsetzbar, das ist sehr praktisch. Am besten liegt mir der Konter sowie alles, was mit viel Schwung zu tun hat. Eine Schwäche habe ich jedoch: manchmal glaub ich einfach, dass ich alles allein machen muss. Das hab ich vorher nie gemacht, damit habe ich hier begonnen. Dann schiesse ich einfach unüberlegt ein Feuerwerk ab. Eine weitere Schwäche von mir: ich bin ein viel zu braver Abwehrspieler, ich habe noch nie jemanden umgebracht J

 

Wie hältst du dich fit:

Nachdem ich jetzt über den Sommer drei Monate lang arbeiten werde, wird regelmässiges Training schwer, aber ich gehe, so oft ich dazu komme, laufen, mache dabei für mich selbst mein eigenes Intervalltraining. Und ich trainiere mit der Langhantel.

 

Und im Sommer:

Ich arbeite drei Monate lang, zuerst als Reisebegleiter in der Schweiz und dann als Hafenservicemitarbeiter in Sardinien. Dotr muss ich quasi dicke Yachten mit Essen versorgen.

 

Essen:

Pizza, da geht nichts drüber – natürlich fatt’in casa (hausgemacht)

 

Aktuelles Persönliches:Ein weiteres Semester heil überstanden – das ist immer ein Highlight.

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Sommerinterview mit Florian Sonntag

Florian Sonntag Was denkt eigentlich Florian "Sunny" Sonntag so im Sommer über...

Vergangene Saison:

Vergangene Saison war ein wenig durchwachsen. Wir verfügen ja prinzipiell über gute Spieler, aber das Zusammenspiel klappt noch nicht optimal. Die Stimmung in der Mannschaft und der Einsatz waren dafür ideal. Ansonsten? Die Konkurrenz wurde stärker, die Dichte am oberen Rand der Tabelle wurde erhöht. Aber ich denke, im oberen Play-Off war jedes unserer Spiele zu gewinnen.

 

Saison 07/08:

Das Ziel muss es schon wieder sein, um den Meistertitel mitzuspielen. Die eh schon starke Konkurrenz wird ja durch Margareten heuer noch stärker, aber wir haebn ja bewiesen, dass wir vorne mitspielen können, und auch jeden Gegner schlagen können. Die stärksten Konkurrenten werden in der kommenden Saison wohl WestWien und Fünfhaus.

 

Mannschaft Post SV:

In der kommenden Saison sind wir auf jeden Fall stärker als dieses Jahr. Nicht nur, weil die Erfahrung und das Zusammenspiel in der Saison geachsen ist, sondern es ist auch ein starker Kreisspieler zu uns gestossen. Der Kreis war in diesem Jahr unsere am schlechtesten besetzte Position. Unser Angriff sollte aber noch weiter verstärkt werden, ich glaube, die Spielzüge müssen besser funktionieren.

 

Persönliche Stärken/Schwächen:

Ich denke, das müssen andere beurteilen.

 

Wie hältst du dich fit:

Ich spiele Beachhandball, das Turnier am Balaton wird großartig, dazu kommt eine intensive körperliche Vorbereitung durch Laufen, Kraftkammer und Bierheben.

 

Und im Sommer:

Eine Woche mache ich Griechenlandurlaub auf Kreta.

 

Essen:

Lasagne oder Steak. Das ist lecker, aber nicht auf einem Teller.

 

Aktuelles Persönliches:Ich habe den Marathon hab ich für mich entdeckt, bin heuer in der Staffel gelaufen.

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Interview der Woche mit dem verletzten Uli Cevela

Uli Cevela

Post: Was hast du für Verletzung?

Uli: Ich hatte ein Kompartment-Syndrom im Oberschenkel, und musste daher zweimal operiert werden. Bei der ersten Operation wurde der Oberschenkel geöffnet, um den Druck zu verminden, und zwei Tage später wurde er dann wieder geschlossen. Das ist ziemlich schmerzhaft, vor allem nach den Operationen, sogar viel schmerzhafter als es die Verletzung selbst war.

Post: Wie ist denn das genau passiert?

Uli: Ich habe einen „Eisenbahner“ bekommen, ein Knie in den Oberschenkel. Das ist ja im Handball durchaus üblich, aber ich habe Pech gehabt, weil blöderweise hat es ein Blutgefäß im Oberschenkel erwischt.

Post: Wie geht es dir jetzt?

Uli: Mäßig. Erstens natürlich wegen der Verletzung, aber zweitens habe ich dadurch auch extremen Stress auf der Uni, alles schiebt sich zusammen. Das ist ziemlich mühsam. Ich freu mich schon extrem auf den 1. Juli, da ist die Uni vorbei. Momentan muss ich permanent mit Krücken gehen, und damit in den Öffis zur Uni fahren, danach lerne bis spät in der Nacht, eine stressige Zeit.

Post: Wie lange fällst du uns aus?

Uli: Noch ca. 4 wochen, dann beginne ich mit leichtem Aufbautraining. Frühestens bin ich aber erst im August einsatzfähig – womöglich rechtzeitig zum Trainigsauftakt. Sofern ich dann noch Lust habe, Handball zu spielen. (lacht)

Post: Das hoffen wir. Gute Besserung, Uli.

Uli: Danke schön.

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Sommerinterview mit Uli Cevela

Uli CevelaWas denkt eigentlich Uli Cevela so im Sommer über...

Vergangene Saison:

Es war ein enttäuschendes Ergebnis. Gut war das eigentlich nicht schlechte Liganiveau, ich denke, dass vier Mannschaften, eigentlich fünf mit Post/2, ein annähernd gleiches Niveau gehalten haben. Aber trotzdem war unser Niveau nicht hoch genug, dass wir zufrieden sein können. Wir hätten sicher mehr erreichen können, hätten wir nur konstanter gespielt. Das hängt aber direkt mit unserer schlechten Trainingsbeteiligung zusammen. Sogar zu den Spielen sind nicht immer genug Spieler gekommen, es war öfter der Fall, dass unsere Bank sehr kurz war. Das soll jetzt nicht als Ausrede gelten, war aber sicherlich mit ein Grund.

 

Saison 07/08:

Ich seh das ganze extrem romantisch - wir werden Meister! Die Mannschaften werden nach wie vor knapp beisammen bleiben, das Niveau wird ähnlich hoch wie heuer sein. Wir können uns bestimmt gut entwickeln, wenn es uns gelingt, die Neuzugänge schnell zu integrieren und Konstanz aufbauen können. Floridsdorf wird eher nicht zu den Hauptkonkurrenten gehören, aber West Wien 1b und Fünfhaus werden mit Sicherheit unsere größten Konkurrenten sein. Schlagen können wir sie aber alle, mit konsequenter Deckung und einem Angriffspiel mit Konzept.

 

Mannschaft Post SV:

Das Manko heuer - kein ausgebildeter Kreisspieler – ist behoben. Rene ist ein guter, erfahrener Kreis. Dazu kommt Peter, ein Werfer, der auch von 10m abziehen kann, ein solcher hat uns gefehlt. Wenn wir es schaffen, die beiden gut in unser Spiel zu integrieren, dann sehe ich unsere Chancen durchaus positiv.

 

Persönliche Stärken/Schwächen:

Meine Stärke ist die Überlegtheit im Spiel, das Führen der Regie. Dazu kommen meine verschiedenen Wurfvarianten. Dagegen hatte ich aber gegeben durch Schulterprobleme eine Wurfschwäche. Auch die Spritzigkeit geht mir manchmal ab, sowie das damit verbundene Eins gegen Eins Vermögen.

 

Wie hältst du dich fit:

Mehr als sonst, da ich aufgrund meiner Verletzung am Oberschenkel permanent Tests mache, und demnächste einen persönlichen Trainingsplan bekommen werde. Es liegt also auch im persönlichen und nicht nur im Sinne der Mannschaft, dass ich schnell fit werde, ich möchte viel machen.

 

Und im Sommer:

Ich fahre nicht weg, ich spare nämlich für einen Urlaub in Australien. Aber ein paar Tage in Kärnten werden sich schon ausgehen, ansonsten werde ich viel arbeiten.

 

Essen:

Italienisch - in allen Variationen.

 

Aktuelles Persönliches:Naja - eh meine Verletzung.


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Definition von Abwehrspieler

Abwehrspieler sind Spieler einer Mannschaft, die Gegner daran hindern sollen, ein Tor zu erzielen. Sie sind die dem eigenen Tor am nächsten stehenden Feldspieler und befinden sich zumeist direkt vor dem Torhüter. Als Synonym wird häufig der Begriff Verteidiger verwendet.

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