2011/2012

Runde 18: Blöd aber egal

 

In der letzten Runde kam es zum Duell zwischen dem drittplatzierten Post SV und der drei Punkte dahinter rangierenden Mannschaft von SG Fivers/HCS.

Wie schon im Hinspiel in der Hollgasse musste die Post stark ersatzgeschwächt antreten. Florian Sonntag war verhindert und Robert Stutzenberger sowie Christoph Weber mussten verletzt pausieren. Somit hatte man am Samstag keinen etatmäßigen Keeper im Kasten. Dankenswerterweise fand man in Konrad Sendorek einen Ersatz. Mit weniger als einer Saison Torwarterfahrung lieferte Konrad einen guten Einstand ab und zeigte einige tolle Paraden.

Zum Spiel: Man lief leider schon von Beginn an einem Rückstand hinterher und konnte keine entscheidenden Akzente setzen um den Vorsprung von SG Fivers/HCS  zu verringern. Unkonzentriertheit in Angriff durch Fehlpässe und erfolgreiches "warmschiessen" des gegnerischen Torwarts führten im Verlauf des Spiels leider immer wieder zu leichten Gegenstoßtoren für SG Fivers/HCS.

Im zweiten Abschnitt setzte sich der Spielverlauf fort und die Post musste eine weiteres Ausbauen des Vorsprung heraus (18:31, 45. min). Die Mannen von Gustavo Fernandez bemühten sich redlich und kämpften trotz des Rückstands. Nach 60 Minuten zeigte die Anzeigetafel den Endstand von 24:43 und somit die höchste Saisonniederlage an. Diese ist jedoch angesichts des dünnen Kaders und dem gesicherten dritten Rang sicher entschuldbar. Erfolgreichste Torschützen der Post waren Andi Hillinger (7) und Stefan Stecher (5/2).

In Summe kann die Post auf eine sehr erfolgreiche Saison 2011/2012 zurückblicken. Die Angriffsleistung wurde gegenüber dem letzten Jahr verbessert und in der Abwehr konnte man das bereits gute Leistungsniveau halten. Das Saisonziel, d.h. Platz 3 in der Wiener Liga, wurde erreicht. Die erneute Qualifikation für die Regionalliga ist somit sicher gestellt. In der diesjährigen Regionalligasaison wurden zwei Siege eingefahren, Platz drei erreicht und viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. (CW)

Runde 17: Platz 3 gesichert

 

In der vorletzten Runde kam es zum Duell zwischen dem drittplatzierten Post SV und der zwei Punkte dahinter rangierenden Mannschaft von WAT Floridsdorf.

Anders als noch im Hinspiel in der Posthalle erwischte die Post den besseren Start und nützte in den Anfangsminuten die Unkonzentriertheiten im Spiel der Heimischen. Gestützt auf eine stabile Deckung führten schnell vorgetragene Angriffe immer wieder zu Toren, sodass man nach 15 Minuten mit 8:4 in Führung lag. In den verbleibenden Minuten bis zum Pausenpfiff änderte sich nur wenig am Spiel und es ging mit einem 14:10 in die Halbzeitpause.

Hoch konzentriert startete man in den zweiten Abschnitt und schoss bis zur 40. Minute einen 7 Tore Vorsprung heraus (22:15). Mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Christoph Weber riss jedoch der Faden im Spiel der Post komplett. Konsequentes Rückzugsverhalten mutierte zum Fremdwort und so gelangen den Florisdorfern einfache Tore. Aber auch aus dem Positionsangriff gelang es Floridsdorf immer wieder einen Spieler freizuspielen und erfolgreich abzuschließen. Im Angriff wurde auf erste und zweite Welle komplett verzichtet und so musste jedes Tor hart erarbeitet werden. Dies gelang auch nach der Umstellung auf zwei Kreisspieler nur allzu selten. Dank eines überragenden Florian Sonntag im Tor gelang Floridsdorf erst in Minute 55 der Ausgleich. Die anschließende Zeitstrafe gegen Gustavo Fernandez hätte das Spiel zu diesem Zeitpunkt zum Kippen bringen können. Aber an diesem Nachmittag hatten Stefan Stecher und Jan Lengelsen etwas dagegen – mit zwei Unterzahltoren aus dem Rückraum war der Widerstand von Floridsdorf gebrochen und ein 28:26 Sieg leuchtete nach 60 Minuten von der Anzeigetafel. (BO)

Bericht von Flo'dorf

 

16. Runde: Heißes Schussmatch in der Stadthalle

Mit einem 43:30 Sieg gegen WAT15/1b sicherten die Postler den 3. Platz gut ab. Trotz weniger Wechselspieler und hohen Temperaturen zogen die Postler mit Minute 19 bei einem Stand von 11:11 auf 11:20 bis zur Halbzeit davon. Dann ging das Match hin und her. Alle Beteiligten trafen, wobei die Anzahl der gefallenen Treffer eher gegen die Abwehrleistungen als die des Angriffs spricht. Egal gewonnen, Flo'dorf hat knapp aber doch gegen Fivers 1/b verloren, daher weiterhin alles gut. Nicht zu unterschätzen dürften aber HCS sein die noch 4 Spiele offen haben und ebenfalls noch um Platz drei mitrittern wollen. Zunächst lehnen wir uns aber entspannt zurück und schauen wie sich die Punkte bei Flo'dorf gegen Atzgersdorf verteilen.... irgendwo müssen die Punkte ja hin ;)

RL: Nichts zu holen in Bruck

Dass Bruck höher als der Post SV einzuschätzen war, wusste man. Dass sie allerdings so locker die Postler überrollen konnten, war doch eine gewisse Enttäuschung.

Die Vorzeichen standen alles andere als gut, etliche Verletzungen und viele sonstige Absagen erschwerten die Situation zusätzlich. So reichten 2 handelsübliche PKWs um die Reise nach Bruck antreten zu können, gerade einmal 6 Feldspieler hatte man mit im Gepäck. Auch die Hoffnung, dass Bruck - nach dem frühzeitigen Regionalliga-Sieg - das Spiel auf die leichte Schulter und einige Spieler schonen würde, zerschlug sich schon beim Aufwärmen. Umso erstaunlicher die ersten Minuten und der Spielstand von 3:3 nach 8 Minuten. Das geduldige Spiel von Post SV schien von Erfolg gekrönt zu sein. Leider schlichen sich aber nach und nach einige Unkonzentriertheiten und unnötige Ballverluste ein. Diese wurden von den Bruckern gnadenlos bestraft. Ein Konter nach dem anderen rollte Richtung Tor von Post SV. Spielstand nach 20 Minuten: 13:5 für HC Bruck. Ein Team-Time-Out sollte Schlimmeres verhinden. So konnte man sich immerhin mit 10:17 aus Sicht der Postler in die Pause retten. Post SV zog den einzigen Wechsel-Joker, der zur Verfügung stand: ein Torhüterwechsel. Um den 6 tapferen Feldspielern ein wenig zusätzliche Luft für die 2. Halbzeit zu verschaffen, verwandelte sich Torhüter Florian Sonntag in einen Feldspieler, um als Deckungs-Spieler auszuhelfen. So konnte man immerhin die drohende rote Karte von Avdo Delic (2 Mal 2 Minuten nach 36 Minuten) abwenden. Am Spielgeschehen selbst änderte sich freilich wenig, der Brucker Konter-Express rollte nun in Richtung Tor von Robert Stutzenberger. Nach 42 Minuten und bei einem Spielstand von 26:13 musste man frühzeitig das 2. Team-Time-Out nehmen, um den Spielfluss der Brucker zu stören. Dies gelang auch bedingt, das Spiel ging nun mit den letzten Kräften der Postler hin und her. Endstand schließlich 37:20 (17:10) für HC Bruck.

Positiv hervorzuheben (außer dem nicht abzustreitenden Kampfgeist) ist auch das Angriffsspiel über die rechte Seite. Raphael Schneeberger konnte über den rechten Flügel (inklusive erweitertem Konter) 8 Tore erzielen. Auch Spieler-Trainer Gustavo Fernandez öffnete in der Mitte (3 der 6 Spieler waren Links-Händer) öfters die Brucker Deckung, konnte selbst 4 Tore beisteuern und einige 7-Meter herausholen. Alles in allem muss man aber sagen, dass auch mit komplettem Kader hier wahrscheinlich nichts zu holen gewesen wäre. Die Brucker waren die klar bessere Mannschaft und besitzen zumindest mittleres Bundesliga-Niveau. Sie müssen dazu zwar noch den westlichen Regionalliga-Sieger schlagen, dies scheint aber nur mehr reine Formsache zu sein.

Post SV kämpft nun (hoffentlich mit größerem Kader) um den 3. Platz in der Wiener Landesliga und die damit verbundene Qualifikation für die nächstjährige Regionalliga. Hierfür muss am 17. Mai (Lieblgasse, 17 Uhr) ein Sieg gegen WAT Floridsdorf her.

15. Runde: Wichtiger Sieg gegen WAT21

Im Kampf um Platz 3 haben die Postler nun die Nase vorne und zeigten den Floridsdorfern einmal mehr, dass es für sie in der Posthalle nichts zu holen gibt. Drei überragende Aufbauspieler (Weber, Fernandez und Stecher), die zusammen 22 der 30 Tore erzielten spielten die WAT21 schwindelig und führten die Postler zu einem klaren 33:22 Sieg.

Nach einem schwachen Beginn (vor allem in der Deckung) lag man schnell mit 4:8 hinten. Coach Günther Maderböck nahm zur richtigen Zeit die grüne Karte und die Spieler setzten ihren Fokus wieder richtig. Rasch stand es 8:8 und auch wenn man nochmals mit 8:9 im Rückstand war merkte man schon, dass in der Deckung das Gefüge nun dichter stand und das "Feeling" besser war. Durch zwei schöne Einzelaktionen von Stefan Stecher ging man - vielleicht etwas überraschend - mit 11:9 in die Pause.

Die Mannschaft die den Rückstand aufgeholt hatte blieb am Feld. Sebastian Queva lieferte in Deckung und Angriff eine solide Leistung und Die Rückraumspieler spielten sehr dynamisch und spielten die WAT21 ein um das andere mal aus. Christoph Weber, der auf Grund sehr früher 2x2 Minuten nur im Angriff spielte (und in der Deckung von Dominik Bernolle und Jan Lengelsen gut "ersetzt" wurde traf ein um das andere Mal (8 Mal aus dem Match) und Gustavo Fernandez riss im starken 1:1-Verhalten riesige Löcher auf. Dies aber auch für Stefan Stecher der trotz Trainingspause und anfänglichen Schwierigkeiten immer mehr sich auf seine Stärken besann und dosierte seine Tore ablieferte.

Da waren kaum Würfe vom Flügel notwendig (auf Grund des aggressiven Flügelpressings auch nicht möglich). So um Minute 40 schien es als oben WAT21 nochmals rankommen können, als den Postlern 3-4 Mal nicht das plus 5 gelang. Doch beide Torhüter boten - wie immer - einen sicheren Rückhalt und als das plus 5 geschafft war stellte WAT 21 auf eine 5:1 um, die dem Aufbauwirbel keinen Abbruch tat. Rasch stand es +7 und man gewann schließlich 30:22. Ein wichtiges Ergebnis, ein wichtiger Sieg. Die Höhe ist auch wichtig geht es bei Punktegleichheit in der Liga ja um das direkte Duell. Hut ab, gut gespielt. Auch schön, dass sich Jugendspieler Alexander Jeremic in die Torschützenliste eintragen konnte. Willkommen in der Ersten.

Auch die Leistung des Schiedsrichterduos Kaschütz/Hurich sei hervorzuheben, die das Spiel stets im Griff hatten, eine Linie hatten, sicherlich pingeliger Pfiffen als gegen Atzgersdorf, man sich aber sehr gut drauf einstellen konnte.

Es geht hurtig weiter: Am Sonntag wartet Fünfhaus /1B. Vermeintlich ein leichter Gegner, doch der Schein trügt, da diese mit U21 Spielern gespickt erwartet werden.

Am Dienstag, dem 1. Mai dann werden wir versuchen den Bruckern Punkte zu stehlen, um die bitter Heimniederlage vergessen zu machen.

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Definition von Abwehrspieler

Abwehrspieler sind Spieler einer Mannschaft, die Gegner daran hindern sollen, ein Tor zu erzielen. Sie sind die dem eigenen Tor am nächsten stehenden Feldspieler und befinden sich zumeist direkt vor dem Torhüter. Als Synonym wird häufig der Begriff Verteidiger verwendet.

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