2008/2009

U15: Post SV – Tecton Wat Atzgersdorf

Es begann spannend und ein offener Schlagabtausch prägte die ersten Minuten. In der siebten Minute gelang es David Bauernfeind das erste +2 herauszuspielen auf 4:2. Das motivierte die Mannschaft sehr und über ein 7:2 in der neunten Minute erzielten sie das 9:3 in der 13. Spielminute. Doch dann ein überhartes Foul von David Bauernfeind, das mit einer direkten roten Karte geahndet wurde. Von nun an agierten die Postler nervös und verloren vorn ein um den anderen Ball durch technische Fehler und halbherzige Würfe. So stand es fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff 10:10. Erschrocken durch den Ausgleich wachten einige Spieler wieder auf und zur Halbzeit konnte zumindest wieder eine ein Tore Führung gerettet werden. 14:13

Halbzeit zwei war dann ein Spiel, was man als Zuschauer nur zu gern sieht. Gute Abwehrleistungen auf beiden Seiten ließen nie mehr als eine zwei Tore Führung zu, die dann auch prompt wieder ausgeglichen wurde. Eine Minute vor Schluss markiert Marko Gvozden vom linken Aufbau mit seinem neunten Treffer das 28:28. Auszeit Atzgersdorf. Auf der Uhr stehen noch 50 Sekunden. Wieder erwarten schließen die Atzgersdorfer schnell ab. Doch der Ball wird von der Verteidigung abgeblockt und vom stark haltenden Torwart Adigüzel Kirdar zum vorlaufenden Dominik Golubicic geworfen. Leider etwas zu hoch. Atzgersdorf wieder im Ballbesitz. Noch 35 Sekunden. Wieder ein schneller Angriff durch Atzgersdorf und wieder ist es Kirdar im Tor, der schlimmeres verhindert. Der Ball wird vor in den Positionsangriff gespielt und nach einer schönen Kombination findet der rechte Aufbau Dominik Hrkac den freien Mann am Kreis. Dieser dreht sich um wirft und trift. Tor. Nein, Übertritt. Atzgersdorf im Ballbesitz noch 10 Sekunden. Der Ball wird schnell nach vorn getragen, doch die Post Abwehr steht gut und unterbricht den Spielfluss immer wieder. Die Zeit ist abgelaufen, doch Atzgersdorf bekommt noch einen Freiwurf. Der Spieler knickt seitlich am Block vorbei und … trifft das Tor nicht. Endstand 28:28.

Kader: Grabner (3), Piller, Gvozden (9), Golubicic (7), Kirdar (ca. 1 Million Paraden), Jovanovic (1), Bauernfeind (2), Hrkac (6), Köhler

Rangordnung bestätigt

32:21 besiegte die Post 1 die eigene "3. Mannschaft". Trotz zahlreicher Fehlwürfe (20 100%ig wurden vergeben) besiegte die 1er die immer besser ins Spiel kommende Post 3 - verstärkt durch 2 junge Südtiroler Spieler - sicher mit 11 Toren.

7. Runde: Mattes X, das nicht genügt

Als äußerst enttäuschend entpuppte sich der Sonntagabend in der Hollgasse für die Postler, die aus 2 Spiele trotz 2er Halbzeitführungen nur 1 Punkt mit nach Hause nehmen konnten. Nur die 1. ergatterte sich in einem guten Finish 1 Punkt gegen den solide spielenden HSV während die Post 1/B gegen die Fivers zu Halbzeit noch mit 2 Toren führte um final dann mit 34:36 abzubeißen.

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Spielberichte 7. Runde

Als äußerst enttäuschend entpuppte sich der Sonntagabend in der Hollgasse für die Postler, die aus 2 Spiele trotz 2er Halbzeitführungen nur 1 Punkt mit nach Hause nehmen konnten. Nur die 1. ergatterte sich in einem guten Finish 1 Punkt gegen den solide spielenden HSV während die Post 1/B gegen die Fivers zu Halbzeit noch mit 2 Toren führte um final dann mit 34:36 abzubeißen.

Wie das kam? Post 1 begann mit einem wuchtigen 4:1 ehe die sich diese Saison so stark eingeschlichenen technischen Fehler breit machten und den offenen Kampf um den Sieg entfachten 4:4. Der Angriff war solide, immer wieder wurden flüssige Kombinationen gespielt und alleinig die Stange war mehr Feind als Freund. Trainer Jimmy Hirnschall brachte die jungen Neuzugänge Julian Zoeschk und Norbert Spenling die sich gut in Szene zu setzen vermochten, doch hinten klappte gar nichts. Florian Sonntag hielt wie immer gut (11 Bälle in der 1. Halbzeit) doch 15 Tore gegen nur 8 Mann (vor Ausschluss von Manfred Amsüss) sind bei 16 selbst erzielten Toren zu wenig. Immer wieder standen die Postler zu defensiv und über mit Mitte gelangen die Treffer sehr einfach. 15:16 für Post zur Halbzeit. Zu Beginn der 2. Halbzeit begannen die Postler konzentierter, setzten sich rasch auf plus 2-3 ab und hielten bis zur 54. Minute diesen Vorsprung. Auf Grund einer miserablen Deckungsleistung inkl. zahlreicher wahlloser aber sehr "kreativer" technischer Fehler konnten sich a) die Postler nicht weiter absetzen, b) die HSVler dranbleiben. Bei 26:28 begannen die Postler zu wackeln, verloren die bis dato durchwegs vorhande Kontrolle über das Spiel und schwupp die wupps stand es 30:33. 2 Minuten vor Schluss. Die Köpfe hängten nicht nur, sie lagen am Boden, was eher als äußerst schwachen Kampfmoral interpretiert werden muss, als sonst irgendwas. Der möglicherweise etwas spät eingewechselte Jan Lengelsen, der die letzten Spiel durchaus gut getroffen hatte, fasste sich ein Herz und erzielt nach vorangeganger Manndeckung 2 Tore zum 32:33. HSV zeigte Nerven. Die guten Schiedsrichter schlosse 2 HSVler aus, 8 Sekunden zu spielen. Und Freiwurf, Thomas Bobens traf 2 Sekunden vor Schluss zum glücklichen/enttäuschenden/ gerechten/unglücklichen/ spannenden Unentschieden. 33:33. Die Hollgasse bleibt ein rotes Tuch für Post 1. 3 Spiele 2 Punkte sind zu wenig, bei diesem Kader. Klar dass sich der noch einspielen musst. Aber jedes Jahr die Stärke nur auf Sand zu beweisen ist halt doch etwas zu wenig ;) . Es geht weiter.

Bei Post 1/B wurde tapfer gekämpft und mit Konrad Hamm im Tor ein wertvolle Verstärkung gewonnen. Ein groß aufspielender Thomas Fournier kaschierte lange Zeit die Schwächen der Aufbaureihen (insbesondere Halbzeit 2) ehe man sich dann doch mit -2 geschlagen geben musste.

Post 3 lag 15 Minuten vor Schluss noch mit -1 hinten ehe dann die Kräfte ausgingen und die Partie mit -6 verloren ging.

5. Runde: Abwechslung

Durchaus als abwechslungsreich könnte man die Begegnung der Runde 13. (?) zwischen Post 1 und Post 2 bezeichnen. Gleich von Beginn an begann der Schlagabtausch. 3:1 für Post 1 doch die 2 er steckte nicht auf, zog sogar auf 9:6 davon ehe in der 20. Minute ein Einbruch erfolgt. Mit Peter Hofer kam frischer Wind und ein um das andere Mal wurde Konter gelaufen. 14:10 zur Halbzeit. Wie würde die 2. Halbzeit aussehen? Kaum zu glauben aber die Postler (1er) hatten einen guten Start in die 2. Halbzeit, bekamen 10 Minuten kein Tor und stellten auf plus 11. Dann jedoch schalteten sie einen Gang zurück und unter Mario Kustura versuchten sich die Oldies nochmals aufzubäumen was jedoch nicht wirklich gelang. Das Spiel blieb abwechslungsreich, Mario Kustura setzte sich gut in Szene doch mit immer wiederkehrenden Konten und tlw. auch guter schneller Mitte parierte die 1er Post gut. So kam es zum Schlagabtausch und vom 32:18 blieb final nur ein 41:30 übrig. Naja was soll 2 mal gespielt und 2 mal gewonnen. Wir sehen uns ja nicht nur in der nächsten Saison wieder sondern auch hoffentlich auf der Weihnachtsfeier.

Fazit: Die 1er steht definitiv im Aufwärtstrend, wohl nicht zuletzt wegen intensiverer Trainingsbelastung, während die 2er noch immer sieglos dasteht und aufpassen muss, dass sie nicht das schlechteste Ergebnis seit Bestehen einfährt (5. Platz).

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Definition von Abwehrspieler

Abwehrspieler sind Spieler einer Mannschaft, die Gegner daran hindern sollen, ein Tor zu erzielen. Sie sind die dem eigenen Tor am nächsten stehenden Feldspieler und befinden sich zumeist direkt vor dem Torhüter. Als Synonym wird häufig der Begriff Verteidiger verwendet.

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