2004/2005

1. Runde: Meisterschaftsauftakt


POST SV/1: Gelunge Comebacks und Einstände
Wieder mal mit Licht und Schatten präsentierten sich die Spieler der Post 1. Nach einer
dürfitgen ersten Halbzeit (10:11) begann die Postler die zweite Halbzeit ganz souverän und
kassierten in 20 minuten nur zwei tore, führten rasch plus siebe, um sich dann die letzten
10 Minuten wieder auszuruhen - leider. Denn so war das plus drei beim 21:18 Sieg nie
gefährdet, die Chance den Floridsdorfer ein gehörigen Denkzettel zu versetzen war wieder
mal vertan. Positiv sind die neuen Aktivposten aufgefallen. Der von Graz gekommene linke
Flügel Daniel Cebin und Harald Nowak vom AHC Wels vermochten sich gut in Szene zu
setzen. Besonders erfreulich sind ich die gelungen Comebacks von Harald Kohlroser und
Patrik Weber, die sich auch gleich in die Torschützenlisten eintrugen. Darauf kann man
aufbauen. Diese alten/neuen Spieler werden auch in den nächsten Spiele eine wichtige
Rolle einnehmen, da Trainer Jimmy Hirnschall auf die verletzten Stammspieler Manfred
Perthold, Raphael Schneeberger, Matthias Steiner, Mario Kustura und Rainer Locher nicht
zurückgreifen kann.

Tore: Ulrich CEVELA 4/2, Peter HOFER 4, Daniel CEBIN 3, Martin ILCHEV 3, Harald NOWAK 3,
Matthias BERGER 2, Harald KOLROSER 1, Patrick WEBER 1, Ernst MÃœLLER, Martin NIMSHAUS,
Manfred PERTHOLD, Andreas PFEFFER, Christian SINGER, Florian SONNTAG

POST SV/2: Routine vs. Spritzigkeit: 1:0
Bereits ab der 15. Minute war die "zweite" Mannschaft mit vier, fünf Toren gegen die Aztgersdorfer
voran und ein deutlicher Erfolg kündigte sich an. Halbzeitstand: 6:12 aus der Sicht der Atzgersdorfer.
Das folgende Aufbäumen der quirrligeren Atzgersdorfer wurde immer wieder von den tollen
Leistungen der Torleute im Ansatz erstickt und so setzte sich die Routine - insbesondere in der
Deckung - gegen die Schnelligkeit durch. Die Postler trugen einen ungefährdeten 26:19 Sieg (und
das trotz Pickerlverbots!) nach Hernals, wo am kommende Sonntag das "Derby" gegen die Erste
wartet - Gott sei Dank mit Pickerl.

Tore: Wolfgang ROTHAUER 8/1, Georg ROTHENBURGER 8, Thomas FOURNIER 4, Peter HAID-
VOGEL 3, Ernst BACH 2, Kurt EINZINGER 1, Karl HAAS, Robert KAINZBAUER, Michael PLASCHKO,
Wolfgang STRAKA

Ergebnisse:
WAT Flo'dorf - Post/1 18:21, Atzgersdorf - Post/219:26, Telekom Margareten U19 - West Wien 1b 0:12

Nächstes Wochenende:
Posthalle So 10. Okt 10:30: Post SV/2 - Post SV/1

Saisonabschluss+Abschiedsspiel von Erich Santner:

Zum Abschluss der Saison spielen die zwei Postmannschaften nochmals gegeneinander. Das Spiel des 2. Platzierten gegen den 3. Platzierten der Saison 2004/2005 findet am Sonntag, dem 22. Mai um 11:00 in der Posthalle statt.Nach dem Spiel gibt es wie immer etwas Bier zu verköstigen, denn es gibt was zu feiern: Denn in diesem Spiel wird unser 80-Jahre junger Erich Santner sein Abschiedsspiel bestreiten und sozusagen (angeblich) zum letzten Mal einlaufen.
Kommen auch Sie und feiern mit dem POST SV unsere treue Seele! DANKE ERICH FÃœR ALLES!

Runde 18: Mühevoller Sieg gegen UTA

Man merkte diesen Sonntag der Post Mannschaft an, dass die Meisterschaft verloren wurde. Es wurde nur halbherzig gekämpft, und damit der Gegner ins Spiel gebracht. UTA kämpfte verbissen, um den Postlern einen oder mehrere Punkte abzunehmen. Der Halbzeitstand von 13:15 für die Post kam nicht von ungefähr. In der zweiten Halbzeit besann sich die Erste dann ein bisschen mehr aufs Handball spielen, und spielte bis zum Ende einen 6 tore Vorsprung heraus. Es war kein gutes Spiel, die Mannschaft wirkte nicht sonderlich motiviert, und UTA hätte sich sicherlich aufgrund der kämpferischen Leistung einen Punkt verdient. Hoffentlich laufen die restlichen Spiele besser ab.|

Interligaturnier in Klagenfurt - Post SV gewinnt!

5:30 sollte die geplante Abfahrt in Richtung Klagenfurt zum Interliga Turnier stattfinden, welche sich durch zu spät kommen einiger Spieler verzögerte. Trotzdem kam der Post SV pünktlich in Klagenfurt an, um das erste Spiel gegen Schwechat zu bestreiten. Gezeichnet von der frühen Abfahrt und den Strapazen der Reise kam ein eher magerer 15:13 Pausenstand zustande, mit dem man nicht zufrieden sein konnte. Die zweite Halbzeit lief dann etwas besser, und das Spiel wurde dann doch noch relativ klar mit 29:21 gewonnen. Der erste Schritt war also getan, um den Turniersieg von Wien zu wiederholen.

Nach diesem Spiel wurde von Seiten der Trofaiacher und Klagenfurter unserem Trainer schon Glückwünsche zum dritten Platz bei diesem Turnier zugetragen, weil beide meinten, dass sie uns relativ locker besiegen würden.

Das zweite Spiel gegen Trofaiach war geprägt von viel Kampf in der Deckung, und von vielen Paraden des groß aufspielenden Tormanns Jovicic. Die knappe Pausenführung von 10:9 wurde in der zweiten Halbzeit mehr als verdoppelt, und der nicht unverdiente Sieg von 21:18 fixiert.

Gezeichnet vom bisher anstrengenden Turnier startete man ins dritte Spiel gegen Klagenfurt. Die Gastgeber waren auch nicht mehr die fittesten, und so entwickelte sich ein müdes Spiel, wo der glücklichere am Ende die Nase vorne hatte. Zur Halbzeit lag unsere Mannschaft noch 8:7 zurück, doch in der zweiten Hälfte wurden alle Kraftreserven, mit Namen Locher und Jovicic mobilisiert, und der Sieg knapp aber verdient heimgefahren. Endstand 18:17.

Damit krönt sich der Post SV zum zweiten mal in dieser Saison zum Interliga Turniersieger, und steht damit auch schon fix als Gesamtsieger fest. Gratulation an die Mannschaft, die viel Moral und Kampfgeist gezeigt hat.

Runde 17: Post SV hat seinen Meister gefunden - die Wiener Liga wohl auch

Rund 200 Handballinteressierte schwänzten das Wiener Fußball-Derby Austria-Rapid und sie sollten es nicht bereuen. Speziell in der ersten Halbzeit zeigten die beiden Kontrahenten ein rassiges, niveauvolles Spiel, das ständig hin- und herwogte. Die Postler standen kompakt in der Deckung, und so kam es, dass die Schiedsrichter für Westwiener Verhältnisse ungewohnt oft passives Spiel anzeigten. Leider passierten oft in diesen Momenten taktische Fehler, ein schneller Seitenwechsel erzeugte ein ums andere Mal eine Überzahlsituation für die Gäste. Im Angriff hingegen spielten die Hausherren zumeist überlegt, es gab so gut wie keine überhasteten Angriffe. Martin Ilchev und Lukas Steiner wussten von den Flügeln zu treffen, im Aufbau konnten Mario Kustura und Rainer Locher nach geschickten Zuspielen von Uli Cevela überzeugen. Unser Bollwerk, Hiasi Steiner, sorgte durch seine Sperren für Platz und konnte sich ebenfalls in die Schützenliste eintragen. Somit war die erste Hälfte eigentlich eine Pattstellung, an der Pausenführung (16:13) der Gäste war die Post-Bank allerdings nicht ganz unbeteiligt (zweimal äußerst ungeschicktes Wechseln). Auch die zweite Halbzeit begann sehr ausgeglichen, keine Mannschaft konnte einen entscheidenden Vorsprung herausspielen. Das war der Schiedsrichterin Fallinger offenbar zu aufregend, jedenfalls sorgte sie allein (Partner Löschnig solide) mit einigen dubiosen Entscheidungen für Empörung und Unverständnis auf den Zuschauerrängen. Gemeinsam mit den wieder auftretenden Postler Fehltugenden sorgte sie für die vermeintliche Vorentscheidung dieser Begegnung. Wenn man zu langsam von Angriff auf Deckung (Zurücklaufen) umschaltet, darf man sich nicht wundern, wenn ein Champions League erprobter Stefan Uher serienweise durch die Deckung marschiert. Ebenso hat man den Gegnern zu leicht den Durchbruch ermöglicht, ein resoluteres Entgegenstellen hätte wohl weniger Tore und stattdessen vermehrte Offensivfouls auf Westwiener Seite nach sich gezogen. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit war der Rückstand auf sieben Tore angewachsen, die Köpfe begannen zu sinken. Doch dann konnte der bis dahin ohnehin schon gut spielende Rainer Locher noch ein Schäufchen nachlegen. Mit unglaublichen Würfen aus dem Nichts konnte er wiederholt den starken Tormann Robert Paulnsteiner bezwingen. In seinem Sog bäumten sich die Postler noch einmal auf und tatsächlich konnte der Rückstand auf drei Tore (27:30) verringert werden. Aber dann setzte sich wieder die Routine durch, ein Doppelschlag der Gäste brachte die Entscheidung. Somit gab es zum Schluss eine 31:34 Niederlage, die letztendlich wohl gerecht, aber nicht unabwendbar war.

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Definition von Abwehrspieler

Abwehrspieler sind Spieler einer Mannschaft, die Gegner daran hindern sollen, ein Tor zu erzielen. Sie sind die dem eigenen Tor am nächsten stehenden Feldspieler und befinden sich zumeist direkt vor dem Torhüter. Als Synonym wird häufig der Begriff Verteidiger verwendet.

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Hand·ball, kein Plural

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