2016/2017

18. Runde: Verloren und doch gewonnen - 29:30 gegen Fivers reicht.

Das Pferd springt bekanntlich ja immer nur so hoch wie es muss. Das taten die Postler. In der letzten Runde der diesjährigen Saison trat man im direkten Duell gegen die Fivers an, die man in der Hinrunde mit 25:23 in die Schranken gewiesen hatte. Um in der Schlusstabelle noch vor den Fivers zu sein, durfte man mit maximal einem Tor verlieren, oder -2 bei einem Ergebnis unter 25 Gegentreffer. Entsprechend topmotiviert traten die Postler auf, jedoch musst man, der aufmerksame Leser weiß es bereits, erneut ersatzgeschwäch antreten. Norbert Spenling war an Grippe erkrankt und Jan Knoll im Abschlusstraining umgeknöchelt. Der Start war auf beiden Seiten von technischen Fehlern und tollen Torhüterparaden geprägt. Dennoch gelang er den Postler mehr oder weniger gut und man führte doch ein paar schnelle Kontertore mit 4:1 und in Minute 10 Stand es 7:3. 11:8 in Minute 20 war noch vertretbar, doch die Postler verwarfen auch in diesem Match zahlreiche 7-Meter (5!!!) und mit mehr als 10 Fehlwürfen war man mit einem 13:13 zur Pause noch gut bedient. Nach der Pause war es ein spannendes Match auf Augenhöhe und bis zum 27:27 führte kein Team mit mehr als einem Tor. Dann plötzlich eine blöde 2 Minuten Strafe, ein technischer Fehler im Angriff, einen 7-Meter kassiert und es stand 27:29 bzw. 28:30 bei 59:39. Aus der Traum vom 4. Platz. Team-Time Out Post. Ein toller Eugen Christanell zog das 7-Meter Foul und die gute Schiedsrichterpaarung gab diesen auch. Die Anspannung am Höhepunkt. TopScorer Sebastian Schneider (9Tore) fasste sich ein Herz und traf zum 29:30. -1 genügt.

17. Runde: 41:23 Klatsche gegen Atzgersdorf- da gibt es nichts zu klatschen.

Mit 41:23 ging man gegen den ungeschlagenen Meister WATAtzgersdorf (18 Siege in 18 Runden) unter. Erneut ersatzgeschwächt angetreten und erneut mit einer frühen unnötigen roten Karte in der ersten Halbzeit, konnte man dem Druck der Atzgersdorferabwehr nichts entgegensetzen und kassierte bei 18 technischen Fehler genauso viele Gegenstöße. Angefangen hatten die Postler ganz gut, bei einem Spielstand von 9:7 (Minute 15) war noch alles zu holen. Doch eine kurze Schwächephase von Minute 22-25 führte zu einem 18:10 Zwischenstand und die Luft war draußen. Halbzeitstand 22:11. Nach der Pause schlossen die Postler engagiert auf 23:16 auf (35.), doch dann zogen die Atzgersdorfer davon. Die Kräfte schwanden, kleine Wehwehchen bei den Postlern und da man für das Entscheidungsspiel um Platz 4 gegen die Fivers keine schwereren Verletzungen risikeren wollte, wurde mit einer Rumpfmannschaft das Match "heruntergebogen". Diese agierte zwar grundlegend engagiert, angeführt von guten Torhüterleistungen, und Formationsdeckung, aber ganz klar mit spielerisch beschränkten Mitteln im Angriff. Das "Herunterbiegen" sah darüber hinaus noch höchst ungeschickt aus: Zu allzu kurzen Angriffen (keine einziges Zeitspiel wurde angezeigt) gesellten sich zahlreichen vergebenen Chancen. Ein um das andere Mal liefen die Postler in das offene "Deckungs-Messer". Endstand: 41:23 geht leider voll in Ordnung. Fazit: Kampfgeist stimmt, jedoch der Kopf muss kühler werden. 

15. Runde: UWW1/B - Was sein muss, das geschehe, doch nicht darüber!

Gemäß diesem Zitat von Wilhelm Tell agierten die Postler in der 15. Runde gegen UWW/1B in der Tellgasse. Man wusst, dass der Sieg gegen den Tabellen Drittletzten ein Pflichtsieg war, um den 4. Platz nicht zu gefährden. 

UWW/1B ließ jedoch im Laufe der Saison immer wieder mit guten Leistungen aufhorchen und den Postlern war klar, dass diese nicht unterschätzt werden durften. Gustavo Fernandez musste weiters einige Stammspieler urlaubsbedingt vorgeben und so war die Anspannung vor dem Match doch relativ groß.

Und so auch die Konzentration. Rasch setzten sich die Postler 8:3 ab, um dann auf 17:8 den Vorsprung (Minute 26.) auszubauen. Immer wieder brach der wieder genesene Norbert Spenling toll durch und netzte schön ein. Die Partie war de facto entschieden. Um die Kräfte zu schonen wurde laufend routiert und die Leistungsträger bis zum Ende der ersten Halbzeit geschont. Dies schlug sich leider auch im dürftigen Halbzeitstand von 17:11 nieder.

Leider musste man mit Beginn der 2. Halbzeit noch 2 weitere Tore erhalten, um endlich den Schalter zu finden. Doch der klemmte nun plötzlich: 19:15 Minute 37. Minute. 6  der ingesamte 17 7-Meter wurden verworfen, zahlreiche technische Fehler - auf beiden Seiten - führten dazu, dass es Minute 44. erst 23:17 Stand. Von nun an kam wieder der ganze Kader zum Einsatz und das plus 6 wurde in einem müden Schlagabtausch bis zu 30:24 verwaltet.

Gegen WAT21 muss man sich wohl gewaltig steigern, will man hier Revanche für die Niederlage in der Hinrunde nehmen. "Doch der kluge Mann baut vor"...

16. Runde: Ungeschickte Niederlage gegen WAT21

Nichts zu verlieren und doch alles verloren. So oder ähnlich könnte man die 26:29 Niederlage gegen den Tabellen 3. WAT21 beschreiben. Die Postler waren bereits ersatzgeschwächt angetreten und hatten sich "eigentlich" gegen WAT21 nicht viel ausgerechnet, wäre da nicht ein grandioser Manuel Mundorf im Tor gestanden der im Alleingang 5-10 Bälle hielt und so die Postler sich rasch mit 13:6 absetzten. Die rechte Seite, allen voran Norbert Spenling, traf nach belieben und trotz eines ersten Schwächeeinbruchs in Minute 25 ging man mit einem 15:10 in die Halbzeit. Die(!) Wehrmutstropfen: die Kadergröße wurde noch weiter reduziert: Benedikt Purschke wurde mit direkter roten Karte versehen und Bernhard Oreschnik wurde im Gegenstoß derartig "umgeschnitten", dass er mit einer 4cm Platzwunde am Kopf ausfiel. Das Spiel wurde für 20 Minuten unterbrochen. Die 2. Halbzeit begann viel versprechend, Spenling erhöht auf 16:10 und auch bei 17:12 hatte man das Gefühl noch alles sei im Lot. Als dann ein klares 2 Minuten Foul an Raphael Schneeberger nicht gegeben wurde und der Konter eingefangen wurde reagierte Gustavo Fernandez und wechselte durch. Leider riss der Faden nun komplett. Zu überhastet und schlecht abgestimmt agierten die Akteure, zu wenig abgebrüht und mit zu wenig Siegeswillen. Plötzlich stand es 17:15, 17:20, 17:22. Die Postler mussten zuschauen wie die Partie verloren ging und konnten ob der dünnen Kaderdecke nicht mehr reagieren. Spenling, Schneeberger kamen zwar wieder ins Spiel, die Kräft hatten merklich nachgelassen, doch die vermochten auch die Partie nicht mehr zu drehen. Vielleicht wäre beim 20:24 nochmals ein Funken einer Chance aufgekommen, doch Schneeberger traf das leere Tore nicht. So Stand es 9 Minuten vor Schluss: 20:27. 

Die Postler bewiesen Kampfgeist, Matthias Wolf warf ein paar schöne Tore, doch mehr als ein 26:29 war es nicht. Schade. Wenn man Siegen will müsste man das auch sehen. Die Nerven spielten hier leider bei manchen nicht mit.

14. Runde: Nichts anbrennen lassen gegen HWW

Nichts anbrennen ließen die Postler im Match gegen den Tabellennachzügler Handball Wölfe Wien. Von einem 5:1 setzte man sich in einem Konterspile rasch auf 13:4 ab und die Partie war entschieden. Minute 40 Stand es 20:10. Der gesamte Kader kam zum Einsatz und Bernhard Oreschnik unterstrich seine tolle Saison mit weiteren 10 Toren. 34:20 der Endstand. Wichtige 2 Punkte. Am 22.4. geht es gegen UWW um 2 weiter Pflichtpunkte - und es sieht gut danach aus!

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