Interviews

Interview Fabian Hofbauer U13

POST: Fabian, 9 Jahre bist du jetzt bei Post. Wie waren diese 9 Jahre für dich?

Fabian: Daher ich mit 5 Jahren mein erstes Training hatte, kann ich mich nicht ganz daran erinnern aber ich weiß, dass es nicht einfach war für mich. So wie es halt  jeden jungen Sportler einmal erging. Mir wurde fast nie gepasst. Ich hatte auch noch keine Spielpraxis, weil mich mein Trainer sicherlich nicht mit 5 Jahren auflaufen hätte lassen. Mit 9 Jahren hab ich mich entschieden, Tormann zu werden. Ein Fehler war es nicht. Damals gegen West Wien wo wir 11:10 gewonnen haben, habe ich alle Siebenmeter gehalten und auch die meisten Schüsse entschärft. Langsam wurde das Tormannsein langweilig, weil unsere Abwehr fast nie was durchgelassen hatte. Mit 12 wurde ich wieder Feldspieler! Dies war auch kein Fehler. In 10 Spielen schoss ich 125 Tore und wurde zweiter in der Torschützenliste. Außerdem schoss ich die damalige U12 zum einzigen Punkt in dieser Saison. In letzter Spielsekunde traf ich aus 20 Metern Atzgersdorf mitten ins Herz. So hab ich das bis jetzt so alles halt erlebt.

POST: 5 Siege, 11 Niederlagen. Zu der 2012/13 Saison sicherlich ein Fortschritt. Oder?

Fabian: Na klar, aber wenn man bedenkt, dass man 5 dieser 11 Niederlagen vermeiden hätte können, wird man eigentlich traurig darüber. Dann wären es 10 Siege und 6 Niederlage! Nächste Saison werden wir stärker als je zuvor zurück kommen! Mit Ivan Gazic, Kenny Güclü, Hamza Keilani, Andreas Führing und Martin Petrovic haben wir Spieler, die die meiste Erfahrung her haben! Wenn alle ins Training kommen, bezweifle ich nicht, dass wir nächstes Jahr unter Platz 4 landen!

POST: Platz 4 ist doch mal ein großer Ziel! Ich glaube, alle wissen es. Du bist Torschützenkönig der U13! Wie fühlt man sich als Torschützenkönig so?

Fabian: Ich habe solang auf dieses Ziel hingearbeitet und endlich habe ich es geschafft! Aber ohne den anderen hätte ich das nie geschafft! Nur macht es mich ein klein wenig traurig, dass ich nicht machen hätte können für mein Team.

POST: Was waren deine Highlights in dieser Saison?

Fabian: Nun. Ganz klar einmal, dass ich mit Wien zum Auswahlturnier nach Hard fahren durfte. So etwas erlebt man nicht all zu oft, dass man im Namen von Wien spielen darf! Ein weiters Highlight waren ganz klar meine 201 Tore und der sensationelle Sieg gegen Atzgersdorf!

POST: Gab es etwas was du aus Hard mitgenommen hast? Im spielerischem und sozialem Sinne.

Fabian: Ich denke, seitdem ich in Hard spielen durfte habe ich gesehen, dass Wien einer der besten Spieler hat! Wenn man dann so etwas noch mal erleben will, muss man hart an sich arbeiten! Das beantwortet eure Frage! Ehrgeiz hab ich sehr viel in Hard getankt! Abgesehen vom Handball, habe ich neue Freunde bekommen. Zwei davon sind mein Zimmerkollege Dino Kadic und Konrad Zych! Das sind beide extrem gute Handballer und beide extrem nette und lustige Menschen! Ich blicke nur zu gern auf diese Zeit zurück!

POST: Also willst du weitere Bewerbe wie das Auswahlturnier bestreiten?

Fabian: Was ist das für eine Frage? Na klar! Mein größter Traum ist es immer noch, einmal für Österreich bei einer EM oder WM aufzulaufen!

POST: Wie sieht es mit den Trainings bei euch aus?

Fabian: Unser Trainer Jan Lengelsen hält uns immer auf Trap! Besonders mit dem Kraft und Ausdauer Training!

POST: Danke für die zahlreichen Antworten und weiterhin viel Erfolg!

Fabian: Danke! :)

Interview Ivan Gazic U13

POST: Ivan, du spielst jetzt schon seit 2009 bei POST. Wie waren diese 5 Jahre bisher für dich?

Ivan: Also die ersten zwei Jahre waren etwas hart da ich noch sehr jung war und auch noch nicht so gut gespielt habe doch ab dem 3 Jahr hat man meine Verbesserung deutlich gesehen. Ich bin schneller geworden, stärker im Zweikampf und konnte besser fangen, also hat es sich wirklich gelohnt. Am meisten hab ich es genossen bei der U11 zu spielen das war so die Blütezeit meiner Generation.  Natürlich liebe ich es auch in der u13 zu Spielen daher ich in der u13 schon an meine körperlichen Grenzen komme und ich so immer das Ziel vor Augen habe besser zu werden. Also diese 5 Jahren waren auf jeden Fall sehr toll und fördernd.

POST: Was sagst du dazu, dass die U13 die Saison wahrscheinlich auf dem sechsten Tabellenplatz abschließen wird?

Ivan: Nun ja. Sehr viel gibt es dazu nicht zu sagen . Ich bin enttäuscht, da ich weiß das wir uns den 4 platz holen hätten können. Natürlich waren die Schiedsrichter an unseren Verlusten mitschuld doch vor allem waren wir schuld ich glaub das der Wille einfach nicht groß genug war. Nun ich kann aber sagen das sich alle jedenfalls verbessert haben und nächstes Jahr machen wir das schon.

POST: Seit ihr als Team eher homogen oder könnt ihr noch nicht so gut miteinander?

Ivan: Streitigkeiten gibt es schon ab und zu doch mittlerweile sind wir ein echt tolles Team das super zusammen spielen kann.

POST: Wer hält euer Team zusammen? Gibt es für dich einen besonderen Motivator, der immer alle voran peitscht und in den erfolgreichen Spielen eigentlich immer mit Grund war warum dieses Spiel so erfolgreich war?

Ivan: Nun unser Team-motivator ist ganz klar Fabian Hofbauer der uns vor jedem Match sogar eine Motivationsrede hält und er ist bestimmt auch der Grund, warum unsere erfolgreichen Spielen, erfolgreich sind den er hält uns immer auf Trap.

POST: Was erwartest du dir für nächste Saison?

Ivan: Nun, den vierten Platz zu erreichen, wenn nicht sogar besser!

POST: Was würdest du machen, wenn die U14 nächste Saison ganz oben steht und zu den Staatsmeisterschaften fährt?

Ivan: Haha, na was wohl? Mitfahren und die Staatsmeisterschaften auch noch gewinnen! ;)

POST: Den nötigen Ehrgeiz dafür hast du jedenfalls schon. Danke für das Interview!

Ivan: Kein Problem :)

Willkommen, Patrick Lachmann

Von blödem Gerede, Kirschen, Rotwein und Urlaubsstimmung völlig eingelullt, übersah Patrick Lachmann naiv das Kleingedruckte in seinem Knebelvertrag. "Als Leistungssportler möchte man immer ganz nach oben. Mit meinem Wechsel zur Mannschaft von Post SV/2 ist ein Traum wahr geworden. Denn es ist mir endlich gelungen, zum besten Team der Welt zu stoßen.", tönte ein zufriedener Patrick Lachmann bei der Vertragsunterzeichnung.

Verständlich, hat er doch längst genug von Handball auf höchstem Level, Europacup und Nationalteameinberufungen. Für ihn war das Bedürfnis, sportlich einen Schritt nach vorne zu machen, wichtiger. Hierfür bietet ihm die Altherren-Mannschaft der Post ein perfektes Umfeld und das Nonplusultra des feinen Handballsports.

"Wenn ich daran denke, wer meine zukünftigen Mitspieler sein werden, schlottern mit vor Angst und Respekt die Knie. Das ist die Crème de la Crème des europäischen Handballsports.", zeigt sich der Neuzugang begeistert, wenngleich schüchtern.

Immerhin hatte der strenge Post 2-Ältestenrat des Teams vor ihm schon andere ehemalige Weltklassespieler wie Magnus Wislander, Stefan Kretzschmar, Talant Duschebajev oder Volker Zerbe nicht zum Spiel mit Post SV/2 freigegeben.

"Für Patrick spricht, dass er als Linkshänder auf der rechten Seite universell einsetzbar ist. Und mit seinen Fähigkeiten kann er in der Wiener Liga gegen jeden Gegner Spiele alleine entscheiden. Das allerbeste: er sieht verdammt gut aus, was der starken Lobby unserer zahlreichen weiblichen Fans extrem wichtig war.", meinte ein Mitglied des Ältestenrates.

Wir gratulieren Patrick, dass ihm der Eintritt in den Kreis der Erlesenen geglückt ist, und heißen ihn im Verein willkommen. Alles Gute für die kommende Saison!

Überglücklich: Post SV/2-Verstärkung Patrick Lachmann

 

Rothauer: Die Gegner werden staunen!

Post SV:

Du wechselst zu Post SV/3 .Was sind Deine Beweggründe?

Wolfgang Rothauer:

Aufgrund der größtenteils sehr schwachen Leistungen von Post SV/2 in der abgelaufenen Saison sahen wir uns zum Handeln gezwungen. Die Tatsache, dass in der Ersten ein "Mini-Generationswechsel" stattfand, und einige starke, arrivierte Leistungsträger in die Zweier abwandern, lässt die Zweier nun schlanker und runderneuert auftreten. Da ich das zweistellige Gewichtslimit trotz verbissener Diät (2 statt 5 Bier täglich!) in nächster Zeit wohl kaum erreichen werde, ist Haralds Post SV/3 mein letzter Rettungsanker. Auch Mario Kustura und Martin Ilchev (komisch, trinken beide kein Bier und sind trotzdem tief in den dreistelligen Kilos?) erfüllen die neuen, strengen Kriterien der Zweier nicht. Außerdem war ich bei Post SV/2 über zuwenig Spielanteile am linken Aufbau verbittert. Ein alter Sesselkleber mit tauben Austauschohren ließ mich auf der Bank verkümmern wie eine Hopfenpflanze ohne Wasser. Ich freue mich auf den malzigen Vergleich In der kommenden Saison.

Post SV:

Du kennst den Kader von Post SV/3. Wie sieht deine momentane erste Aufstellung aus?

Wolfgang Rothauer:

Das ist zwar nicht meine Aufgabe, ich denke aber ,dass die beiden Haralds (Keller, Kolroser) aufgrund Ihrer Leistungen sicher spielen werden. Und Mario Kustura wäre sowieso in jeder Postmannschaft Grundtableau-Spieler. Ansonsten muss man erst sehen, wer dann wirklich in der Halle erscheint. Einige Überraschungscomebacks kann ich aber schon ankündigen. Die Gegner werden jedenfalls über völlig neu strukturierte Post-Mannschaften staunen.

Post SV:

Wer wird Trainer/Coach der Dreier sein?

Wolfgang Rothauer:

Diese Frage muss zu Saisonbeginn noch geklärt werden. Alle außer Franz Mühlmann und mir kommen in Frage.

Post SV:

Was sollte deiner Meinung nach das Saisonziel der Dreier sein?

Wolfgang Rothauer:

Die Liga ist in den letzten Jahren wesentlich stärker geworden. Der in vergangenen Zeiten „abonnierte“ 4.Platz der Zweier wird wohl für keine der „Nichttrainierer“-Mannschaften zu erreichen sein. Ich denke aber, dass wir jedes dritte Spiel gewinnen können. Das sollte dann auch für den Klassenerhalt reichen. Die Zweier hat sicher höhere Ansprüche, aber das Müssen sie erst mal rüberbringen.

Post SV:

Verfolgt die Dreier weiterhin das Ziel, Jugendspieler der Post an den Männerhandball heranzuführen?

Wolfgang Rothauer:

Mit Stolz kann ich berichten, dass der mühevolle Wiederaufbau der Jugendarbeit sich mit der Nennung einer U 17 zu lohnen scheint. Vielen Dank an dieser Stelle für unsere unermüdlichen Jugendtrainer. Es ist meiner Meinung nach sinnvoller und befriedigender, sich mit Gleichaltrigen messen zu können. Ein Herantasten an den Männersport ist durch Training mit der Kampfmannschaft behutsamer.

Post SV:

Welche Chancen hat Post SV/1 in der kommenden Saison?

Wolfgang Rothauer:

Wir haben erstmalig den Kader schon im Mai vorausbestimmt, und mit diesen Leuten soll auch gearbeitet werden. Die Entwicklung und Spielharmonie der Mannschaft wurde immer wieder durch Neuzugänge gestört und gebremst. Jetzt hat Jimmy schon längere Zeit die gleichen Leute zur Verfügung, eventuell neu auftauchende Spieler werden auf Zweier und Dreier aufgeteilt. Ich glaube, dass diese Mannschaft daher heuer eine Leistungsexplosion haben wird. Mein Wunsch an die Zauberfee wäre auch, einen topfiten, schlanken Jan bomben zu sehen. Aber an diesem Wunsch zerbricht wahrscheinlich der Zauberstab!

Post SV:

Wie hältst Du Dich persönlich über den Sommer fit?

Wolfgang Rothauer:

Falsch, die Frage müsste lauten: Wie werde ich fit? Denn beim letzten Match hatte ich 131 kg und nur Kraft für 10 Minuten des Hin- und Herwankens. Daher habe ich begonnen, mittels Ergometer- und Hanteltraining wieder halbwegs grad laufen zu üben. Möchte auch zum Teil bei der Vorbereitung der Ersten mitmachen.

Post SV:

Was wird Dein Höhepunkt in der Sommerpause?

Wolfgang Rothauer:

...hoffe ja doch auf deren Mehrere! Ansonsten ist Urlaub momentan leider nicht möglich, da ich meinen 3000 qm Lagerplatz beim Praterstern aufgebe, und schleifen muss! Wenn ich damit fertig bin, ist mir auch um einiges leichter...

Interview Wolfgang Nimshaus

Wolfgang Nimshaus "Wuipi" verstärkt seit Jahresbeginn das Team von Post SV/1

Post:

Willkommen heim, Wolfgang. Was waren deine Beweggründe, wieder weiterzumachen?

Nimshaus:

Irgendwie konnte ich nicht loslassen, ein Jahr Abstinenz vom Handballsport war genug. Jetzt möchte ich versuchen, dem Team von Post SV/1 mit meiner Erfahrung unter die Arme zu greifen, und der Mannschaft neue Impulse geben.

Post:Warum hast du dich bei deinem Comeback für Post SV/1 entschieden?

Nimshaus:

Naja, Post SV ist mein ja Stammverein, mein Heimatverein. Hier habe ich das Handballspielen gelernt. Die Mannschaft ist sehr gut und möchte dem Titel gewinnen. Darüber hinaus herrscht hier eine super Kameradschaft, was für mich wichtig ist. Und nicht zu vergessen, dass in der Posthalle kein Pickerlverbot gilt. (lacht)

Post:Wie zufrieden bist du mit deinem Debüt gegen Post SV/3?

Nimshaus:Na gut, nach einem Jahr Matchabstinenz waren die Abstimmungsprobleme klar ersichtich. Aber ich bin überzeugt, dass ich diese im Zuge der kommenden Trainings schnell minimieren kann. Dazu werde ich im Training 120% geben, das ist der Part den ich jetzt erstmal zu erfüllen habe.

Post:Was ist deine Sicht auf die Meisterchancen von Post SV/1?

Nimshaus:

Ganz einfach: Wir werden heuer West Wien 1/b noch vom ersten Platz verdrängen und nächstes Jahr erfolgreich in der Regionalliga durchstarten. Das knapp gewonnene Spiel gegen Post SV/3 trügt vielleicht jetzt von der Leistung, aber ein Derby hat halt immer seine eigenen Gesetze.

Post:

Ein Meilenstein am Weg zum Meistertitel ist ja auch das Duell gegen WAT Fünfhaus. Du warst ja lange Zeit Spieler bei diesem Verein, wie blickst du nun auf das kommende Duell?

Nimshaus:

Das stimmt, ich habe bei Fünfhaus große Erfolge gefeiert. Zum Beispiel den Abstieg (lacht). Aber klar, mit meiner Fünfhauser Vergangenheit hat das Duell für mich eine gewisse Brisanz. Aber momentan zählt für mich nur der Meistertitel mit Post, und daher bin ich zuversichtlich, dass uns mit Kampf, Leidenschaft und Teamgeist eine klare Revanche für das -1 im Hinspiel gelingen wird.

Post:Wir wünschen die eine gute Rumpfsaison mit Post SV/1.

Nimshaus:Danke schön.

 

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